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    Grünen-Präsidentin Mazzone kandidiert 2027 erneut für den Ständerat

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Lisa Mazzone kandidiert für den National- und den Ständerat. Sie kritisiert, dass die Frauen zu wenig vertreten sind.

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    Lisa Mazzone will in den Ständerat. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lisa Mazzone kandidiert erneut für den Ständerat.
    • Sie begründet den Schritt mit dem zu geringen Frauenanteil.
    • Zudem bekräftigt sie den Anspruch der Grünen auf einen Sitz im Bundesrat.

    Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone will 2027 im Kanton Genf erneut für den Ständerat kandidieren. Das hat die 38-Jährige in einem Interview mit «Tamedia» angekündigt. Die 2023 abgewählte Politikerin wolle gleichzeitig auch für den Nationalrat antreten.

    Ihre erneute Kandidatur begründe sie unter anderem mit der fehlenden Frauenvertretung im Genfer Ständerat. «Heute ist die Hälfte der Bevölkerung nicht vertreten: die Frauen», sagte Mazzone in dem am Montag publizierten Gespräch.

    lisa mazzone
    «Das Haus brennt, die Klimakrise ist da.» Lisa Mazzone will in den Ständerat. - keystone

    Sie wolle auch im Parlament einen Beitrag zur Bewältigung der grössten Herausforderungen leisten. «Das Haus brennt, die Klimakrise ist da – auch in der Schweiz!», sagte sie. Die Grünen wollten bei den Wahlen 2027 zudem zusätzliche Ständeratssitze gewinnen und die Zehn-Prozent-Marke beim Wähleranteil knacken.

    Mazzone bekräftigt Grünen-Anspruch auf Bundesratssitz

    Ihren heutigen Oppositionskurs sehe Mazzone nicht als Widerspruch zu einer erneuten Tätigkeit im Ständerat. Sie habe bereits während ihrer Amtszeit bewiesen, dass sie mit anderen Parteien Kompromisse schmieden könne. «Aber gleichzeitig ist für mich auch klar: Man gewinnt als progressive Kraft nur, wenn man deutlich sagt, für welche Werte man einsteht.»

    Wirst du 2027 die Grünen wählen?

    Zudem bekräftigte Mazzone den Anspruch der Grünen auf einen Sitz im Bundesrat. Es brauche eine Partei in der Landesregierung, die dem Klima erste Priorität einräume. Gemeinsam mit der SP sehe sie ein «Opportunitätsfenster», um dies zu erreichen. Sie gehe davon aus, dass sich die Sozialdemokraten für progressive Kräfte im Bundesrat engagierten.

    Kommentare

    User #6149 (nicht angemeldet)

    Grüner, grüner, kompostieren!

    User #3863 (nicht angemeldet)

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