Fake News

Griechischer Migrationsminister: Angebliche Pushbacks sind Fake News

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Griechenland,

Hilfsorganisationen und Medien werfen Griechenland vor, Migranten zurückzudrängen. Laut Migrationsminister Notis Mitarakis handle es sich dabei um Fake News.

flüchtlinge reformierte kirchen
Ein Schiff mit Flüchtlingen im Mittelmeer. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Griechenland soll Migranten zurückdrängen, ohne ihnen eine Chance auf Asyl zu geben.
  • Laut Migrationsminister Notis Mitarakis handle es sich bei dem Vorwurf um Fake News.
  • Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat die Situation in Griechenland bereits untersucht.

Griechenland wird vorgeworfen, Migranten im östlichen Mittelmeer gewaltsam zurückzudrängen, ohne ihnen eine Chance zu geben, Asyl zu beantragen. Der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis hat die Anschuldigungen jedoch zurückgewiesen.

Die Vorwürfe sogenannter Pushbacks seien «Teil der umfassenden Fake-News-Strategie». Diese werde von der Türkei durch einige Nichtregierungsorganisationen und Schmugglernetze gefördert. So sagte Mitarakis der griechischen Zeitung «To Vima» am Sonntag.

griechenland migranten
Freiwillige helfen auf Lesbos völlig erschöpften Flüchtlingen aus ihrem Boot. (Archivbild) - dpa

Bisherige Untersuchungen der EU-Grenzschutzagentur Frontex und der griechischen Küstenwache hätten die Anschuldigungen nicht bestätigt. Diese zeigten vielmehr, dass der Grenzschutz «im Rahmen des Völkerrechts und der europäischen Werte» erfolge, sagte Mitarakis.

In den vergangenen Monaten war von Hilfsorganisationen und Medien immer wieder der gleiche Vorwurf erhoben worden: Griechische Grenzschützer hätten Schlauchboote mit Migranten an Bord rechtswidrig in die Türkei zurückgetrieben. Auch die Rolle von Frontex war dabei in die Kritik geraten. Frontex-Beamte sollen bei diesen Aktionen zum Teil in der Nähe gewesen sein, sprich, Kenntnis davon gehabt haben.

Mehr zum Thema:

Weiterlesen

Schnee Athen
31 Interaktionen
Eisige Kälte
97 Interaktionen
Biden-Regierung
libyen
2 Interaktionen
Brüssel
Kärcher AG
16 Interaktionen
40 Leute im Einsatz

MEHR IN NEWS

x
13 Interaktionen
Zürich
männer
Auf Rastplatz
1 Interaktionen
Zürich

MEHR FAKE NEWS

social media
366 Interaktionen
Auch hier möglich
Donald Trump
19 Interaktionen
Washington
Cédric Wermuth
619 Interaktionen
«Fake News»
pink carey hart
4 Interaktionen
«Fake News»

MEHR AUS GRIECHENLAND

Fisch
2 Interaktionen
Syros
a
51 Interaktionen
Wegen Protest
Athen
griechenland
Athen