Weihnachten

    Gewerkschaften: Streiks in Frankreich auch an Weihnachten

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Die Gewerkschaften in Frankreich wollen ihre Proteste gegen die Rentenreform auch über Weihnachten hinweg fortsetzen, wenn die Regierung nicht einlenkt.

    Generalstreik in Frankreich
    Pendler warten in einer Unterführung einer U-Bahn in Paris. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Gewerkschaften in Frankreich wollen ihre Proteste über Weihnachten fortsetzen.
    • Sie protestieren gegen die Rentenreform der Regierung.

    Die Gewerkschaften in Frankreich wollen ihre Proteste gegen die Rentenreform der Regierung auch über Weihnachten hinweg fortsetzen, wenn die Regierung nicht einlenkt. Dies teilten die vier Gewerkschaften CGT, FO, FSU und Solidaires am Dienstagabend mit.

    Demnach sollen die vor zwei Wochen begonnenen Streiks bis Ende Dezember weitergehen, sollte die Regierung in Frankreich ihre Reformpläne nicht «in den kommenden Stunden» zurückziehen.

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    Pendler warten auf einen der wenigen Züge am Pariser Bahnhof Saint-Lazare - AFP

    In der Erklärung der Gewerkschaften ist allerdings von «örtlichen Aktionen» die Rede, nicht von einem weiteren nationalen Aktionstag.

    Am heutigen Mittwoch sollen neue Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Regierung stattfinden, um die drohenden Streiks an Weihnachten abzuwenden. Premierminister Edouard Philippe hat die Sozialpartner in seinen Pariser Dienstsitz eingeladen. Die Fronten sind verhärtet: Philippe zeigte sich vor der Gesprächsrunde entschlossen, die Reform umzusetzen.

    Kompromiss abgelehnt

    Gegen die Pläne waren am Dienstag nach Angaben des Innenministeriums landesweit etwa 615'000 Menschen auf die Strasse gegangen. Die Gewerkschaft CGT sprach von 1,8 Millionen Demonstranten.

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    Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich. - dpa

    Ein Kompromissangebot wies die Regierung zurück. Die grösste Gewerkschaft CFDT hatte in Aussicht gestellt, höhere Rentenbeiträge mitzutragen, falls die Regierung im Gegenzug die faktische Anhebung des Eintrittsalters von derzeit 62 auf 64 Jahre streicht.

    Andere Gewerkschaften fordern den vollständigen Verzicht auf die Reform. Sie ist eines der zentralen Wahlkampfversprechen von Präsident Emmanuel Macron.

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