Alle drei Monate eine Busse oder Gefängnis – dies erwartet Ungeimpfte bald in Österreich. Ab dem 1. Februar gilt in dem Land eine Impfpflicht gegen Corona.
Coronavirus
Eine Person erhält eine Impfung gegen das Coronavirus. - sda - Keystone/ZB/Robert Michael

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab dem 1. Februar gilt in Österreich eine Impfpflicht.
  • Wer sich nicht impft, erhält eine saftige Busse.
  • Diese soll bis zu 600 Euro betragen.

In Österreich gilt ab dem 1. Februar eine Impfpflicht gegen das Coronavirus. Wer sich trotzdem nicht impfen lassen will, dem droht eine saftige Busse.

Ein durchgesickerter Gesetzesentwurf zeigt auf, wie genau diese Strafen aussehen werden. Wie «ORF» berichtet, soll es zunächst noch eine Gnadenfrist geben: Erst ab dem 15. März soll es für Ungeimpfte Strafen geben.

Erste Strafen im März

Bereits am 15. Februar 2022 würden alle Ungeimpfte Post vom Gesundheitsminister erhalten, mit der Aufforderung sich impfen zu gehen. Die ersten Strafen werden dann im März von der Bezirksverwaltungsbehörde verschickt.

Allerdings hört es da nicht auf: Wer sich weiterhin nicht impfen lässt, bekommt alle drei Monate eine Strafe.

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Die Bussen können bis zu 600 Euro kosten. Der Maximalbetrag wird bei 3600 Euro festgesetzt. Sollten die Menschen die Bussen nicht bezahlen, wird eine Freiheitsstrafe verhängt.

Coronavirus: Kinder von Impfpflicht ausgenommen

Von der Impfpflicht in Österreich ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren. Auch Schwangere sowie Genesene sechs Monate nach ihrer Infektion müssen sich nicht impfen. Auch gegen ein ärztliches Attest kann man dem Piks entgehen.

Das Gesundheitsministerium bestätigt laut dem Bericht den Entwurf nicht und will nächste Woche die finale Gesetzesfassung veröffentlichen.

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