In Grossbritannien ist ein Chirurg nach langem Kampf gegen das Coronavirus gestorben. Wohl nur wenig nach seiner Ansteckung hätte er sich Impf-Boostern können.
Irfan Halim Coronavirus
Chirurg Irfan Halim starb kurz vor der dritten Impfung am Coronavirus. - Gofundme/Fareeha Sadiq

Das Wichtigste in Kürze

  • Irfan Halim starb am 14. November an den Folgen des Coronavirus.
  • Die Impfung des Mediziners lag zu diesem Zeitpunkt rund neun Monate zurück.
  • Ein Booster hätte ihn möglicherweise geschützt.

Hierzulande sind die Impf-Booster erst gerade angelaufen. Wie wichtig der dritte Piks sein kann, zeigt sich nun erneut bei einem tragischen Fall aus Grossbritannien.

Am Sonntag vor einer Woche verstirbt Irfan Halim nach einem neunwöchigen Kampf gegen das Coronavirus. Der 45-Jährige ist Chirurg, wechselt jedoch – um zu helfen – vor etwas über einem Jahr auf die Corona-Station. Dort arbeitet er bis am 10. September, als er während einer Schicht kollabiert.

Spital
Das Spitalzimmer - Gofundme/Fareeha Sadiq

Tragisch: Nur sechs Tage später wird der Booster-Impfung in Grossbritannien grünes Licht gegeben. Wie die «Daily Mail» berichtet, stünde der Mediziner wohl ganz weit vorne in der Warteschlange.

Denn bereits beim Start der ersten Impfkampagne gehört Halim zu den ersten Personen, welche die Impfung erhalten. Doch möglicherweise wird genau dies zum Problem: Der zweite Piks liegt zum Zeitpunkt seines Todes rund neun Monate zurück.

Auch Vater stirbt an Coronavirus

Halim hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Die Familie hat tragischerweise nicht das erste Corona-Opfer zu beklagen. Nur zwei Monate vor Irfan starb sein Vater Kamal.

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