Coronavirus: Deutsche sollen «nicht notwendige Kontakte reduzieren»
Wegen steigender Infektionen mit dem Coronavirus sollen Deutsche ihre Kontakte reduzieren. Das RKI rät auch wieder zu mehr Homeoffice.

Das Wichtigste in Kürze
- Das RKI «empfiehlt dringend Massnahmen», um die Corona-Lage zu beruhigen.
- So sollen grössere Veranstaltungen abgesagt und Kontakte reduziert werden.
- Zudem wird auch Geimpften zum Tragen der Maske geraten.
Das Coronavirus breitet sich in Deutschland wieder stark aus: Am Mittwoch wurden bei den Neuinfektionen und bei der Inzidenz neue Höchstwerte vermeldet. Gleichzeitig feuern tausende Fans das DFB-Team im Stadion an, und der Karneval beginnt ebenfalls mit tausenden Schaulustigen. Experten zeichnen ein düsteres Bild, erwarten 100'000 weitere Tote und fordern strenge Massnahmen.

Nun meldet sich auch das Robert-Koch-Institut und «empfiehlt dringend Massnahmen», denn die Entwicklung sei «sehr besorgniserregend». Wie das RKI im Wochenbericht vom Donnerstag schreibt, sollen grössere Veranstaltungen abgesagt oder gemieden werden. Zudem rät es «alle nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren». Dies soll unter anderem mit Homeoffice bewerkstelligt werden.
Das RKI weist auch auf die gängigen Pandemie-Regeln hin: Maske tragen, Abstand halten und bei Symptomen zu Hause bleiben sowie einen Test machen. Dies sei auch für gegen Corona Geimpfte «unbedingt erforderlich». Zudem sollten nur noch Geimpfte oder Genesene nach einem zusätzlichen Corona-Test Personen der Risikogruppen besuchen.
1/4 Neuer #Wochenbericht➡️https://t.co/XdzzdqQxEU
— Robert Koch-Institut (@rki_de) November 11, 2021
Die aktuelle Entwicklung ist sehr besorgniserregend! #RKI empfiehlt dringend die Maßnahmen aus dem #ControlCovid Stufenplan umzusetzen, besonders in den Bundesländern die sich bereits in Stufe 2 befinden. Deshalb jetzt u.a. ⤵️ pic.twitter.com/0pwELvw6zF
Des Weiteren empfiehlt das Robert-Koch-Institut, die Impfangebote anzunehmen. Die Auffrischungsimpfung sollte jene Personen nutzen, für die sie empfohlen sei. Dies sind in Deutschland alle Personen über 70 Jahren und Risikopatienten.
















