Die Impfquote in Deutschland steigt nur sehr langsam: Mittlerweile sind laut Robert-Koch-Institut 66,3 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft.
Die Impfquote in Deutschland steigt nur langsam an. Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Impfquote in Deutschland steigt nur langsam an. Foto: Sven Hoppe/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • 66,3 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Das sind rund 55,1 Millionen Menschen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht.

Demnach haben 76,8 Prozent aller Erwachsenen und 40,3 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 den vollen Impfschutz. Fast 57,5 Millionen Menschen oder 69,2 Prozent der Gesamtbevölkerung wurden mindestens einmal gegen Corona geimpft. Eine Auffrischungsimpfung haben bislang 1,6 Millionen Menschen erhalten.

Durchschnittlich wurden in den vergangenen sieben Tagen etwa 125 000 Covid-Schutzimpfungen pro Tag in Deutschland vorgenommen - am Montag waren es 96 000, darunter rund 38 000 Zweitimpfungen und 36 000 Auffrischungen.

Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hiess es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu 5 Prozentpunkte höher sein dürfte.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt Auffrischungsimpfungen für Menschen ab 70, Pflegepersonal und medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu Patienten, Menschen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben und für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

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