Erst vor wenigen Tagen gaben OnePlus und Oppo ihren Merger bekannt, ohne Details zu verraten. Nun gehen aus einem geleakten Dokument neue Informationen hervor.
OnePlus Oppo Fusion
Trotz der Fusion zwischen OnePlus und Oppo wird sich wohl an den Geräten nicht sonderlich viel ändern. - OnePlus

Das Wichtigste in Kürze

  • Letzte Woche verkündete OnePlus-CEO Pete Lau, dass man mit Oppo fusionieren wird.
  • Die beiden Unternehmen waren bisher Schwesterfirmen unter dem Schirm von BBK Electronics.
  • Laut einem geleakten Dokument wird OnePlus nun zu einer Untermarke von Oppo.

Bisher agierten die Smartphone-Marken OnePlus und Oppo als mehr oder weniger eigenständige Unternehmen. Vor rund einer Woche wurde jedoch die schon fast absehbare Fusion der beiden Firmen bekannt gegeben. Wo sich bisher beide Unternehmen zu den Details bedeckt hielten, verrät nun ein geleaktes Dokument diverse Einzelheiten.

OnePlus und Oppo gehören schon immer zusammen

Nicht nur der Mutterkonzern BBK Electronics war den Marken bisher gemein, auch Betriebssysteme wurden in Vergangenheit bereits geteilt. Mit der Fusion versprach OnePlus-Chef jedoch, dass sich für die Konsumenten nichts ändern wird. Und tatsächlich scheinen die Änderungen vor allem auf Papier ersichtlich.

Im von Evan Blass geleakten Dokument wird aufgeführt, dass OnePlus künftig zu einer Untermarke bei Oppo wird. Bei der OnePlus-Gründung war Pete Lau jedoch schon Vizepräsident bei Oppo, also war dies zumindest teilweise schon immer der Fall.

Produktionsketten werden geteilt, Produkte bleiben bestehen

Weiter bestätigt das Dokument praktisch, dass OnePlus durch diesen Merger Zugriff auf Ressourcen von Oppo erhält. Das heisst, dass Hardware-Zulieferer, Entwicklung und Produktion künftig geteilt werden. An den bestehenden Produktlinien soll sich jedoch nichts ändern.

OnePlus Nord N200 5G
Beim OnePlus Nord N200 5G soll ein Fingerabdruckscanner an der Seite verbaut sein. - Twitter / Evan Blass

Sowohl die Flaggschiff-Modelle, die günstigere Nord-Reihe und alle weiteren OnePlus-IoT-Geräte soll es weiterhin geben. Spannend dürfte jedoch die künftige Software auf den Smartphones werden. Das Dokument weist ausdrücklich darauf hin, keine Informationen zun Betriebssystem, spezifisch dem Oppo-eigenen ColorOS zu teilen.

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