Medien: US-Handelsminister will Aussage zu Epstein machen

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USA,

US-Handelsminister Howard Lutnick will sich freiwillig zu seinen früheren Kontakten mit Jeffrey Epstein befragen lassen.

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Howard Lutnick, der Handelsminister von Donald Trump, steht wegen der Epstein-Akten unter Druck. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Lutnick sagt, er habe «nichts falsch gemacht» und wolle die Vorwürfe klären.
  • Sein Name tauchte in neu veröffentlichten Akten zum Epstein-Netzwerk auf.
  • Die Demokraten fordern Aufklärung über Umfang seiner Kontakte zu Epstein.

US-Handelsminister Howard Lutnick will sich freiwillig zu seinen früheren Kontakten mit dem gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befragen lassen. Wie das US-Portal «Axios» berichtet, soll Lutnick einer Anhörung hinter verschlossenen Türen vor einem Kontrollausschuss des US-Repräsentantenhauses zugesagt haben. Der Ausschuss ist Teil einer politischen Aufarbeitung des Missbrauchsnetzwerks des 2019 in Haft gestorbenen Finanziers.

«Ich habe nichts falsch gemacht und möchte die Dinge richtigstellen», zitierte «Axios» den Minister. Der Vorsitzende des Ausschusses, der Republikaner James Comer, erklärte, Lutnick habe sich proaktiv bereiterklärt, freiwillig auszusagen. Ein Transkript des Gesprächs solle nach juristischer Prüfung veröffentlicht werden.

Lutnick war in zuletzt veröffentlichten Akten des US-Justizministeriums im Zusammenhang mit Epstein erwähnt worden. Eine Nennung an sich heisst per se aber zunächst nichts. Dennoch hatten insbesondere Demokraten im Kongress zuletzt intensiv die Aufklärung über Art und Umfang der Kontakte Lutnicks zu Epstein und sogar einen Rücktritt gefordert.

Clintons wurden zu Epstein befragt

Zuletzt waren Ex-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die frühere Aussenministerin Hillary Clinton, befragt worden. Demokraten hatte James Comer daraufhin vorgeworfen, ein politisch motiviertes Verfahren zu betreiben. Es solle doch eher «jemand befragt werden, der tatsächlich mit Jeffrey Epstein verkehrt hat», hiess es.

Lutnick hatte bereits im Februar vor einem Senatsausschuss erklärt, er habe «keine Beziehung» zu Epstein und nur wenig mit ihm zu tun gehabt. Der Minister war früher in New York Epsteins Nachbar. Vergangenes Jahr hatte er in einem Podcast über Epstein gesagt, er habe schon 2005 entschieden, mit dieser «widerlichen Person» nie wieder in einem Raum sein zu wollen.

Zugleich geht aus veröffentlichten Dokumenten hervor, dass es auch Jahre danach noch Treffen gab, unter anderem einen Familienbesuch auf Epsteins Privatinsel im Jahr 2012. Straftaten habe er nie beobachtet, erklärte Lutnick.

Kommentare

User #1572 (nicht angemeldet)

Wieso muss er was machen, wenn es gemacht wird?

User #5607 (nicht angemeldet)

Lutnick ist eine Trump Marionette.

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