Was Merz US-Präsident Trump geschenkt hat
Mit einem historischen Dokument will Bundeskanzler Friedrich Merz im Zollstreit zwischen den USA und der EU ein Zeichen setzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Merz schenkt Trump eine Kopie des Handelsvertrags zwischen den USA und Preussen von 1785.
- Das Abkommen gilt als eines der ersten internationalen Handelsverträge der USA.
- Das Geschenk erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Zollstreits zwischen USA und EU.
Der Zollkonflikt zwischen den USA und der EU schwelt weiter – Bundeskanzler Friedrich Merz hat dies zum Anlass für ein besonderes Geschenk an US-Präsident Donald Trump genommen.
Merz überreichte Trump die Nachbildung eines Freundschafts- und Handelsvertrags zwischen den USA und Preussen aus dem Jahr 1785. Merz sagte nach einem Treffen mit Trump in Washington, es sei das erste internationale Handelsabkommen gewesen, das zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und einem «Drittstaat», in diesem Fall Preussen, verabschiedet worden sei.
Am 4. Juli 1776 hatten britische Kolonien ihre Unabhängigkeit von Grossbritannien erklärt und den Weg für die Gründung der Vereinigten Staaten geebnet.
Bei seinem ersten Treffen mit Trump im Juni 2025 im Oval Office des Weissen Hauses hatte Merz dem US-Präsidenten eine in Gold gerahmte Kopie einer historischen Geburtsurkunde von Trumps Grossvater als Geschenk präsentiert und ihn zu einem Besuch in seinen Heimatort eingeladen. Zudem gab es für Trump einen Golfschläger mit eingravierten Flaggen Deutschlands und der USA.












