Mark Zuckerberg

    Mark Zuckerberg verliert Milliarden wegen Kritik an Facebook

    Alexander König
    Alexander König

    USA,

    Der Marktwert von Facebook verringerte sich um Dutzende Milliarden. CEO Mark Zuckerberg wird vor allem für seine Haltung zu Hassbotschaften kritisiert.

    Mark Zuckerberg facebook
    Mark Zuckerberg, Vorstandsvorsitzender von Facebook, spricht auf der 56. Münchner Sicherheitskonferenz. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Marktwert von Facebook sank innert Kürze um mehrere Milliarden Dollar.
    • Grund ist die eigensinnige Haltung Mark Zuckerbergs gegenüber Hassbotschaften.
    • Erst jetzt lenkt der CEO ein und verspricht die Löschung fragwürdiger Inhalte.

    Facebook respektive dessen CEO und Gründer Mark Zuckerberg stehen unter Kritik, weil sie zu wenig gegen Hasskommentare und Falschmeldungen unternehmen.

    Immer mehr Firmen boykottieren Facebook darum, indem sie auf kostenpflichtige Werbeschaltungen verzichten. Damit leidet eine der Haupteinnahmequellen Facebooks.

    Mittlerweile hat die Plattform reagiert und angekündigt, kurz vor den US-Wahlen 2020 vermehrt Falschmeldungen und Hassbotschaften löschen zu wollen. Bereits bei den Wahlen 2016 war klar geworden, dass Fake News auf Facebook eine die Wahlen beeinflussende Rolle spielten.

    Milliardenverlust für Mark Zuckerberg

    Doch Facebook reagiert zu spät. Die durch den Boykott von Firmen verursachten finanziellen Einbussen beziffern sich bereits jetzt auf mehrere Milliarden Dollar. Gemäss einer Recherche der Nachrichtenagentur Bloomberg verlor Facebook vergangenen Freitag 7,2 Milliarden Dollar.

    giants of the web
    Die Frau bot ihre Uhr auf Facebook zum Kauf an. (Symbolbild) - dpa

    Gleichzeitig sank die Aktie um mehr als acht Prozent. Dies hatte eine Verringerung des Marktwertes um satte 56 Milliarden Dollar zur Folge. Mark Zuckerbergs Vermögen sei auf 82 Milliarden Dollar gesunken.

    Firmen boykottieren Facebook

    Den Anstoss für diese Bewegung gaben zunächst mehrere kleine Unternehmen. Der Produzent von Outdoor-Kleidung und Zubehör The North Face gesellte sich als erstes Grossunternehmen dazu. Es folgten Coca-Cola, Honda Motor, Levi Strauss und viele weitere.

    Ob die Unternehmen aufgrund der Ankündigung Facebooks nun wieder kostenpflichtige Werbung schalten wollen, wird sich zeigen. Da es sich beim Boykott selbstverständlich auch um eine PR-Strategie handelt, dürften die Firmen noch eine Weile dabei bleiben.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Facebook
    15 Interaktionen
    Vor US-Wahlen
    Facebook
    11 Interaktionen
    Gegen Hassbotschaften

    MEHR IN NEWS

    Zermatt Garagen Brand
    Zermatt VS
    Patric Franzen EU
    1 Interaktionen
    Bern
    sdf
    5 Interaktionen
    Pegel zu tief

    MEHR MARK ZUCKERBERG

    -
    56 Interaktionen
    Luxus pur!
    Facebook Whatsapp Mark Zuckerberg
    21 Interaktionen
    Wie bitte?
    Mark Zuckerberg
    41 Interaktionen
    «Besetzt»
    Mark Zuckerberg Meta
    5 Interaktionen
    Meta

    MEHR AUS USA

    Apple
    Neuerungen
    Tom Cruise
    1 Interaktionen
    Politsatire
    Tennessee
    9 Interaktionen
    Hinrichtung misslang