Papst Leo XIV. setzt erste Auslandsreise im Libanon fort

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    Libanon,

    Der Papst hat sich dazu entschieden, seine Auslandsreise im Libanon fortzusetzen. Dem Land will er Hoffnung geben.

    Papst Leo XIV.
    Papst Leo XIV. am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz. - keystone

    Papst Leo XIV. ist im Rahmen seiner ersten Auslandsreise zu einem Besuch im Libanon gelandet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche kam nach seinem Aufenthalt in der Türkei am Nachmittag in der libanesischen Hauptstadt Beirut an.

    In dem von Krieg und Krisen gebeutelten Land wird der Besuch von Leo als Zeichen der Hoffnung auf Frieden gesehen.

    Im Libanon sind etwa 30 Prozent der Bevölkerung Christen. Etwa 70 Prozent sind Muslime, jeweils etwa zur Hälfte Anhänger der schiitischen und sunnitischen Strömung im Islam. In dem konfessionell stark gespaltenen Land leben zudem weitere Religionsgemeinschaften wie etwa Drusen.

    Konflikte aufgrund von Religion

    In der Vergangenheit sorgte die religiöse Vielfalt für Konflikte. Während des Bürgerkriegs von 1975 bis 1990 mit schätzungsweise 150.000 Toten bekämpften sich Konfessionen in wechselnden Gefechtsfronten und Bündnissen. Auch innerhalb konfessioneller Gruppen kam es zu Kämpfen.

    Die Sicherheitslage im Libanon gilt derzeit als angespannt. Nach einem offenen Krieg zwischen der Hisbollah und Israel wurde im Ende November vergangenen Jahres eine Waffenruhe geschlossen.

    Dennoch hielten die Spannungen an. Zuletzt hatte sich die Lage wieder deutlich verschärft. Israel greift nahezu täglich Ziele im Südlibanon an, kürzlich auch wieder in den südlichen Beiruter Vororten.

    Bereits Wochen vor der Papst-Visite wurden an neu instand gesetzten Strassen Schilder als Willkommensgruss für Leo angebracht. Auf ihnen wird er bereits als «Friedenspapst» gefeiert. Auf einigen Schildern stehen aber auch Hoffnungsbotschaften wie etwa «Der Libanon will Frieden». Leo kündigte schon an, die «Friedensbotschaft im Nahen Osten erneut verkünden» zu wollen.

    Kommentare

    User #6491 (nicht angemeldet)

    Leonid wacht morgens fast immer mit einer riesigen Morgenlatte auf. Ist das ein Zeichen Gottes?

    User #4940 (nicht angemeldet)

    Als Amerikaner könnte er ruhig mal in seiner Heimat alle diese Kriegsgewinnler abmahnen.

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