USA fordern direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon
Im Iran-Krieg zeichnet sich kein schnelles Ende ab. US-Präsident Donald Trump weist seine Berater an, sich auf eine monatelange Seeblockade einzustellen.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwischen den USA und dem Iran herrscht eine Waffenruhe, die Verhandlungen stocken.
- Die Strasse von Hormus bleibt blockiert, die Weltwirtschaft bangt.
- Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.
Seit Wochen hält der Krieg zwischen den USA und dem Iran die Welt in Atem. Derzeit gilt zwar eine Waffenruhe, aber die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran sind ins Stocken geraten.
Streitpunkt Nummer eins: die Strasse von Hormus. Die USA blockieren iranische Schiffe und Häfen, der Iran wiederum hält die Meerenge weitgehend dicht.
Auch zwischen dem Libanon und Israel gilt eine Waffenruhe, Verhandlungen sind geplant. Beide Seiten werfen sich derweil Verstösse gegen die Feuerpause vor.
Im Nau.ch-Ticker erfährst du alles rund um den Iran-Krieg:
USA fordern direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon
01.35: Angesichts der fragilen Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dringen die USA auf direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf höchster Ebene.
«Der Libanon steht am Scheideweg. Seine Bevölkerung hat die historische Chance, ihr Land zurückzugewinnen und ihre Zukunft als wahrhaft souveräne, unabhängige Nation zu gestalten», hiess es in einer auf der Plattform X veröffentlichten Mitteilung der US-Botschaft in Beirut.

«Ein direktes Treffen zwischen Präsident Aoun und Ministerpräsident Netanjahu – vermittelt von Präsident Trump – würde dem Libanon die Möglichkeit bieten, konkrete Garantien für volle Souveränität, territoriale Integrität, sichere Grenzen, humanitäre Hilfe und Wiederaufbauhilfe sowie die vollständige Wiederherstellung der libanesischen Staatsgewalt über jeden Zentimeter seines Hoheitsgebiets zu erlangen – garantiert durch die Vereinigten Staaten», hiess es in dem Schreiben der US-Botschaft weiter.












