Explosion

    Explosion an Bord eines Öltankers in Saudi-Arabien

    Keystone-SDA
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    Saudi-Arabien,

    In Saudi-Arabien ist es zu einer Explosion und einem Brand auf einem Öltanker gekommen. Das Feuer wurde gelöscht, verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

    golf von oman
    Die zwei Öltanker im Golf von Oman stiessen am Dienstag zusammen. (Symbolbild) - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • An Bord eines Öltankers in Dschiddah ist es zu einer Explosion gekommen.
    • Das Feuer konnte gelöscht werden, verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
    • Der Sauerstoffgehalt in den Tanks wurde gesenkt, um einen erneuten Brand zu verhindern.

    An Bord eines Öltankers ist es am Hafen von Dschiddah in Saudi-Arabien zu einer Explosion und einem Brand gekommen. Die «BW Rhine» sei in der Nacht zum Montag von einer «externen Quelle» getroffen worden, teilte die Reederei Hafnia mit.

    Das Feuer sei gelöscht worden, die 22-köpfige Besatzung sei unverletzt und in Sicherheit. Zudem sei der Sauerstoffgehalt in den Tanks gesenkt worden, um einen erneuten Brand zu verhindern. Der Vorfall erinnerte an vergangene Angriffe auf Schiffe in der für den Ölhandel sehr wichtigen Region.

    Die britische Warnzentrale für die Seefahrt UKMTO bestätigte die Explosion. Der Vorfall werde untersucht. «Schiffe werden bei Durchfahrt der Gegend zu grösster Vorsicht aufgefordert», schrieb die Behörde auf ihrer Website.

    Unklar, ob Öl ausgetreten ist

    Unklar blieb, ob nach dem Vorfall Öl ins Rote Meer austrat. Die Schiffsinstrumente deuteten aber darauf hin, dass die Ölstände an Bord unverändert seien, teilte Hafnia mit. Hafnia mit Sitz in Singapur und Dänemark gehört zur Reederei BW Group und besitzt eine der grössten Öltankerflotten weltweit.

    In der Region kam es mehrfach zu Angriffen auf und Zwischenfällen mit Öltankern sowie -anlagen. Vor rund drei Wochen war an einem Öltanker vor der Küste Saudi-Arabiens eine Mine explodiert, der ohne Ladung im Hafen eines Kraftwerks lag.

    Das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis, das gegen die Huthi-Rebellen im Jemen kämpft, machte diese indirekt dafür verantwortlich. Zuvor hatten die Huthis eine Anlage des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Dschidda mit einem Marschflugkörper getroffen.

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