Die Demokratische Republik Kongo hat einen neuen Fall von Ebolafieber registriert. Es soll sich um ein junges Kind gehandelt haben.
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Ein Arzt im Einsatz gegen das Ebolafieber in Guinea. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein neuer Ebola-Fall wurde in der Demokratischen Republik Kongo registriert.
  • Es soll sich um ein junges Kind gehandelt haben, das am Mittwoch gestorben sei.

Die Demokratische Republik Kongo hat einen neuen Fall der lebensgefährlichen Ebola-Krankheit registriert. Eine Infektion in der östlichen Provinz Nord-Kivu wurde vom Gesundheitsministerium gemeldet. Dies teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Nacht zu Samstag mit.

Es soll sich demnach um ein junges Kind gehandelt haben, das am Mittwoch gestorben sei. Dies, nachdem es für Ebola typische Krankheitssymptome entwickelt habe. Erst im Mai war ein Ausbruch in Nord-Kivu offiziell für beendet erklärt worden.

Demokratische Republik Kongo wird von WHO unterstützt

Die WHO unterstütze die Behörden bei der Untersuchung des neuen Falles von Ebolafieber. Das sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti.

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Die Ebolaviren verursachen das Ebolafieber (Archivbild). - Keystone

Der Fall trat nach WHO-Angaben in der Region Butsili in der Nähe der Stadt Beni auf. Dort gab es bereits von 2018 bis 2020 Ausbrüche von Ebolafieber. Während des zweijährigen Ausbruchs wurden insgesamt fast 3500 Fälle nachgewiesen, 2299 Menschen starben. Beni ist ein Handelsknotenpunkt in der Region mit engen Verbindungen in die Nachbarländer Ruanda und Uganda.

Ebolafieber ist lebensgefährlich

Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und ist lebensgefährlich. 2014 und 2015 gab es den grössten Ausbruch der Krankheit in Westafrika – mit mehr als 11'000 Toten.

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