Virus Mpox breitet sich weltweit aus
Während das Virus Mpox weltweit Tausende Menschen infiziert und tötet, vor allem in Afrika, bleibt die Krankheit in der Öffentlichkeit kaum ein Thema.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet weiterhin anhaltende Mpox-Ausbrüche. Seit 2024 wurden in Afrika über 61'000 Fälle und 296 Todesfälle registriert, wie das «Africa CDC» berichtet.
Besonders schwer verlaufen Infektionen mit den Clade-I-Varianten in Zentralafrika, während die Clade-II-Varianten vor allem in Westafrika auftreten.
Bis November 2025 hat die WHO 43 neue Fälle der Clade-Ib-Variante registriert. Diese treten demnach ausserhalb der bisher bekannten endemischen Gebiete auf, wie die Organisation schreibt.
WHO beobachtet lokale Mpox-Übertragungen
Vier Regionen melden lokale Mpox-Übertragungen ohne Bezug zu Reisen. Die WHO beobachtet die Entwicklung genau und warnt vor möglicher Ausbreitung.
In Deutschland treten Mpox-Fälle seit Mai 2022 auf. Das Robert Koch-Institut stellt auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums detaillierte FAQs zu Symptomen und Schutzmassnahmen bereit.
Impfungen und Hygiene gelten als wichtigste Schutzmassnahmen. Die Behörden raten zudem zu erhöhter Wachsamkeit, betont das Bundesgesundheitsministerium.
Mpox-Ausbreitung in den USA und Südostasien sorgt für Besorgnis
Die USA verzeichneten 2022 über 20'000 Mpox-Fälle und 60 Todesfälle, besonders stark betroffen war San Francisco, wie die «UCSF» berichtet. Die Forschung zu Tecovirimat zeigt Erfolge gegen das Virus, klinische Studien laufen weiterhin.
In Südostasien wurden bis November 2025 fünf Fälle der Clade-Ib-Variante registriert. Lokale Übertragungen sorgen Experten zufolge für Besorgnis, warnt die «WHO».
Die WHO koordiniert zudem Impfstoffe über die ICG-Gruppe, um eine schnelle Versorgung sicherzustellen. Zudem werden Schnelltests evaluiert, um Infektionen frühzeitig erkennen zu können.
Mpox: Vom ersten Fall 1970 zum wieder weltweit bedrohlichen Virus
Mpox wird durch das Monkeypox-Virus (MPXV) verursacht. Das Virus kommt vor allem bei Nagetieren in West- und Zentralafrika vor.
Erstmals beim Menschen nachgewiesen wurde MPXV im Jahr 1970. Dabei handelte es sich um einen neun Monate alten Jungen in Kongo, berichtet die «Deutsche Welle».
Mpox wird durch engen Körperkontakt übertragen. Die Erkrankung verursacht Fieber, Hautausschlag und geschwollene Lymphknoten.

Virus: Impfungen bremsen Ausbreitung, neue Therapien werden erforscht
Besonders bei Kindern, geschwächten Personen und Ungeimpften kann Mpox schwer verlaufen, schreibt die «Deutsche Welle». Aufgrund von Stigmatisierung und mangelnder Berichterstattung wird die Pandemie aber oft übersehen, obwohl sie weiterhin ernsthafte Folgen haben kann.
Das Africa CDC und Partner haben Studien zu möglichen Therapien gestartet. Die Firma Emergent BioSolutions unterstützt diese Forschungsprojekte, berichtet «Africa CDC».
Risikogruppen profitieren besonders von gezielten Impfungen. Eine kontinuierliche Beobachtung bleibt aber weiterhin entscheidend.












