Befragungsserie zu Crans-Montana VS startet mit Aussageverweigerung
Die Anhörungen eines Teils der neun Beschuldigten in der Untersuchung zur Brandkatastrophe von Crans-Montana VS sind am Mittwoch wieder aufgenommen worden. Innerhalb einer Woche sind fünf Einvernahmen vorgesehen. Die dritte Befragungsserie begann mit einem Schweigen.

Der ehemalige Verantwortliche für den Brandschutz der Gemeinde Crans-Montana erschien am Mittwoch vor dem zuständigen Staatsanwaltschaftsteam. Die Anhörung dauerte lediglich rund 15 Minuten – der Mann machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Sein damaliger Stellvertreter für den Zeitraum 2020 bis 2024 wird am Donnerstag einvernommen. Am Freitag folgt ein Mitglied des aktuellen Teams der öffentlichen Sicherheit.
Der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud, wird am 13. April angehört, zwei Tage später der ehemalige Gemeinderat, der zwischen 2021 und 2024 für die öffentliche Sicherheit zuständig war.
Die Beschuldigten müssen sich wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandverursachung verantworten.









