Bill Gates

Bill Gates sagt Rede bei KI-Gipfel in Indien ab

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Indien,

Nach jüngsten Veröffentlichungen von Akten im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat Microsoft-Mitgründer Bill Gates einen Auftritt beim KI-Gipfel in Indien abgesagt.

Bill gates
Bill Gates bereut seine Verbindung zu Jeffrey Epstein. - keystone

Nach sorgfältiger Überlegung und um sicherzustellen, dass der Fokus auf den zentralen Prioritäten des Gipfels läge, werde Gates bei dem Treffen seine Keynote-Rede nicht halten, hiess es von der Gates Foundation in Indien auf X. Genaue Gründe nannte die Stiftung auch auf Anfrage zunächst nicht. Die Gates Foundation werde durch den Präsidenten der Büros in Afrika und Indien, Ankur Vora, vertreten.

Medienberichten nach hatte die Rede von Gates für heute auf dem Programm gestanden.

In Akten, die das US-Justizministerium jüngst zum Fall Epstein veröffentlicht hat, findet sich auch ein E-Mail-Entwurf aus dem Jahr 2013, der im Konto Epsteins gespeichert war und sich offenbar an Gates richtet.

Der Entwurf thematisiert Spannungen zwischen Gates und seiner damaligen Ehefrau sowie gescheiterte Geschäftsbeziehungen. Zudem enthält er unbelegte Vorwürfe persönlicher Natur – darunter den Hinweis, Gates habe Epstein gebeten, E-Mails zu löschen, die sich auf eine mögliche Geschlechtskrankheit sowie intime Details bezogen hätten. Belege dafür gibt es nicht. Die reine Nennung oder Abbildung in den Epstein-Akten ist kein Hinweis auf ein Fehlverhalten.

Gates wies die Vorwürfe im Sender 9News zurück. Epstein habe offenbar eine E-Mail an sich selbst geschrieben, die nie verschickt worden sei. Er wisse nicht, was sich Epstein dabei gedacht habe, sagte Gates und warf dabei die Frage auf, ob Epstein versucht habe, ihm zu schaden. Treffen mit Epstein bezeichnete er als Fehler. «Es war dumm von mir, Zeit mit ihm zu verbringen», sagte Gates. «Ich bin einer von vielen, die es bereuen, ihn jemals kennengelernt zu haben.»

Regierungs- und Unternehmensvertreter sowie Experten aus aller Welt diskutieren noch bis Freitag in Neu-Delhi über die realen Auswirkungen Künstlicher Intelligenz. Neben Staats- und Regierungschefs haben sich auch Top-Vertreter aus der Branche angekündigt, wie OpenAI-Chef Sam Altman (ChatGPT) und Alphabet-Chef Sundar Pichai (Google).

Weiterlesen

Andrew
366 Interaktionen
Andrew verhaftet
de
7 Interaktionen
Ski-Bergsteigen

MEHR IN NEWS

Bargeld Geld
Faktencheck
e-trottinett
14 Interaktionen
100 km/h
zürich
Zürcher Oberland
Papst Leo
4 Interaktionen
Rom

MEHR BILL GATES

Melinda Gates
5 Interaktionen
Epstein-Fall
gates
127 Interaktionen
Epstein-Files
a
128 Interaktionen
«Beängstigend»
Bill Gates
84 Interaktionen
Kehrtwende?

MEHR AUS INDIEN

Brigitte Macron und Emmanuel Macron
4 Interaktionen
Neu Delhi
2 Interaktionen
Neu-Delhi
15 Interaktionen
In Genf