Die Schweiz wird Gastgeberin des nächsten Weltgipfels zum Thema KI

Keystone-SDA
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Indien,

Die Schweiz wird den nächsten Weltgipfel zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) in Genf ausrichten. Dies hat Bundespräsident Guy Parmelin am Donnerstag in Neu-Delhi beim KI-Gipfel 2026 in Anwesenheit des indischen Premierministers Narendra Modi bekanntgegeben.

Bundespräsident Guy Parmelin hat in Neu-Delhi angekündigt, dass in der Schweiz ein Gipfeltreffen zum Thema KI stattfinden wird (Archiv).
Bundespräsident Guy Parmelin hat in Neu-Delhi angekündigt, dass in der Schweiz ein Gipfeltreffen zum Thema KI stattfinden wird (Archiv). - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Das Wichtigste in Kürze

  • Der nächste Weltgipfel zum Thema KI findet in Genf statt.
  • Dies teilte Bundespräsident Guy Parmelin am Donnerstag mit.
  • «Genf ist das Epizentrum des Multilateralismus», so Parmelin.

«Ich freue mich, bekannt geben zu dürfen, dass die Schweiz bereit ist, den nächsten Gipfel in Genf auszurichten», erklärte der Bundespräsident. Parmelin sprach anlässlich einer Arbeitssitzung, an der Staatschefs und Minister teilnahmen. Neben Narendra Modi war auch der brasilianische Präsident Lula anwesend.

«Genf ist das Epizentrum des Multilateralismus», sagte Parmelin weiter. Die Schweiz freue sich darauf, den Gipfel zu organisieren. Auch freue sich die Schweiz darauf, mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammenzuarbeiten, die den Gipfel im darauffolgenden Jahr ausrichten werden, so der Waadtländer weiter.

Vorbereitungen laut Bundesrat abgeschlossen

Der Bundesrat hatte für die Ausgabe von 2027 bereits im Vorfeld sein Interesse bekundet. Ende Januar des laufenden Jahres gab der Bundesrat bekannt, dass die Finanzierung bereits stehe. Die Vorbereitungen für die Organisation des Gipfels in der Schweiz seien abgeschlossen, hiess es damals vonseiten der Landesregierung.

Seit 2023 fanden in verschiedenen Ländern eine Reihe von hochrangigen Gipfeltreffen zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) statt. Ein erster weltweiter KI-Gipfel fand in Grossbritannien statt. Es folgten weitere Treffen in Korea und Frankreich. Die Treffen sollen einen Austausch über die Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz für die Gesellschaft oder in Bereichen wie Medizin, Klima oder Landwirtschaft ermöglichen.

Kommentare

User #5612 (nicht angemeldet)

Xaidoo hat recht und die Zeitungen sträuben sich erneut, das Thema, das ihre Führungsriege betrifft, gründlich aufzuarbeiten und die Konsequenzen zu ziehen. Die Wahrheit wird sowieso ans Licht kommen, sie können das nicht verhindern, sie zögern es nur heraus.

User #2036 (nicht angemeldet)

Der Beat möchte gerne bei der Umsetzung der E ID mit China und Nordkorea zusammenarbeiten.

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