Melinda French Gates reagiert auf Epstein‑Dokumente über Bill Gates
Melinda French Gates reagiert erstmals auf Epstein‑Dokumente, in denen ihr Ex‑Mann Bill Gates auftaucht, und spricht über Schmerz und persönliche Erinnerungen.

Melinda French Gates hat erstmals ausführlich auf die neuesten Dokumente aus dem Epstein‑Nachlass reagiert. In diesen Dokumenten taucht auch ihr Ex‑Ehemann Bill Gates auf.
Laut einem Interview auf dem NPR‑Podcast «Wild Card» äusserte sie sich zu den Enthüllungen. Sie sagte, diese machten sie «unbeschreiblich traurig» wegen der schmerzhaften Erinnerungen aus ihrer Ehe.
Die von der US‑Justiz veröffentlichten Akten umfassen rund 3 Millionen Seiten privater Kommunikation des verurteilten Straftäters Jeffrey Epstein. In einem E-Mail-Entwurf aus Epsteins Dateien wird behauptet, Bill Gates habe nach Treffen mit erwachsenen Frauen eine Geschlechtskrankheit erlitten.
Melinda Gates reagiert auf Epstein‑Vorwürfe gegen Bill Gates
Zudem soll er angeblich heimlich eine Medikamentenbehandlung für Melinda geplant haben. Ein Gates‑Sprecher wies diese Vorwürfe laut «ZDFheute» als «absolut absurd und völlig falsch» zurück.
Melinda Gates betonte, dass verbleibende Fragen von jenen Personen beantwortet werden müssen, die direkt betroffen seien, einschliesslich Bill Gates selbst. Sie sagte laut, sie könne diese nicht beantworten und sei inzwischen in einem «überraschend schönen Platz» in ihrem Leben.
In dem Podcast liess sie ausserdem verlauten, dass sie die neuen Akten eingehend studierte. Dabei dachte sie vor allem an die Opfer von Epstein.
Melinda Gates über Epstein‑Dokumente: Erinnerung, Schmerz und Gerechtigkeit
Sie fragte sich dabei, wie so etwas überhaupt geschehen konnte. Sie erinnerte auch daran, wie sehr sie sich für Gerechtigkeit für die betroffenen Frauen einsetze.
Bill Gates selbst hat früher über seine Treffen mit Epstein laut «Reuters» gesprochen. Er erklärte, es sei ein Fehler gewesen, Zeit mit ihm zu verbringen, um philanthropische Ziele zu verfolgen.

Melinda und Bill Gates waren 27 Jahre verheiratet, bevor sie 2021 ihre Scheidung bekanntgaben. Laut dem NPR‑Interview hat die erneute Aufmerksamkeit auf die Epstein‑Dokumente persönliche Erinnerungen aus jener Zeit geweckt.
















