Bill Gates

Epstein-Files: Bill Gates dementiert Vorwürfe zu Sex und Krankheit

Simon Huber
Simon Huber

USA,

Neu veröffentlichte Akten im Fall Jeffrey Epstein enthalten schwere Vorwürfe gegen Bill Gates. Der Microsoft-Mitgründer lässt die Behauptungen zurückweisen.

jeffrey epstein
In den neu veröffentlichten Epstein-Files sind Bilder von Bill Gates (rechts) und Jeffrey Epstein zu sehen. - Department of Justice

Das Wichtigste in Kürze

  • Die neuen Epstein-Akten enthalten Vorwürfe gegen Microsoft-Gründer Bill Gates.
  • Gates lässt die Anschuldigungen über einen Sprecher klar dementieren.
  • Darin geht es unter anderem um sexuellen Kontakt mit russischen Frauen.

Neu veröffentlichte Akten im Fall Jeffrey Epstein enthalten schwere Vorwürfe gegen Bill Gates. Ausgangspunkt der Debatte sind E-Mails, die Jeffrey Epstein im Juli 2013 an sich selbst verfasst hatte.

Darin behauptete der Finanzier, Bill Gates habe sexuelle Kontakte mit russischen Frauen gehabt und sich dabei mit einer Geschlechtskrankheit infiziert.

Weiter schrieb Epstein, Gates habe ihn gebeten, Antibiotika zu besorgen, die er seiner damaligen Ehefrau Melinda Gates weitergegeben habe.

Die E-Mails sind Teil einer umfangreichen Sammlung von Dokumenten, die vom US-Justizministerium (Department of Justice) veröffentlicht wurden.

Sie enthalten jedoch keine unabhängigen Belege oder Zeugenaussagen, sondern geben ausschliesslich Epsteins eigene Darstellungen wieder.

Sprecher von Bill Gater dementiert Vorwürfe

Ein Sprecher von Bill Gates erklärte gegenüber US-Medien, die Vorwürfe seien «absolut absurd und komplett falsch».

Die Dokumente zeigten vielmehr Epsteins Frustration darüber, dass es keine fortlaufende Beziehung zu Gates gegeben habe. Epstein habe versucht, Gates zu diskreditieren.

Im gleichen Aktenpaket wurden mehrere bislang unveröffentlichte Fotos publiziert, die Jeffrey Epstein und Gates gemeinsam zeigen. Wann und in welchem Zusammenhang die Bilder entstanden, ist unklar.

bill gates
Bill Gates besuchte trotz den Vorwürfen die Australian Open mit seiner Partnerin Paula Hurd. - keystone

Der Microsoft-Gründer hatte frühere Treffen mit Epstein wiederholt als Fehler bezeichnet. Zudem hatte er stets bestritten, eine enge persönliche oder geschäftliche Beziehung zu ihm gehabt zu haben.

Jeffrey Epstein war 2019 in einem Gefängnis in New York gestorben, nachdem er wegen Menschenhandels mit Minderjährigen angeklagt worden war.

Verfolgst du die Entwicklungen im Epstein-Fall?

Seine langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell wurde 2021 wegen Beihilfe zum Sexhandel zu 20 Jahren Haft verurteilt. Weitere prominente Personen wurden im Zusammenhang mit dem Fall strafrechtlich nicht belangt.

Kommentare

User #6241 (nicht angemeldet)

USA sollte boykottiert werden, was die alles durch das Gesetz lassen und andere kriegen wegen Kleinigkeiten höhere Bussen! What A Shame

User #3855 (nicht angemeldet)

Kennt denn einer von euch, auch nur Einen oder Eine die davon betroffen ist? Alles seit Monaten die selbe, undurchsichtige Mediensülze! Mich betriffts nicht, und euch alle auch nicht, also was soll das Gehabe?

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