Xi Jinping

    Xi Jinping zu Donald Trump: Putin könnte den Krieg noch bereuen

    Vivian Balsiger
    Vivian Balsiger

    China,

    Paukenschlag in Peking: Chinas Präsident Xi Jinping soll zu US-Präsident Donald Trump gesagt haben, Putin könnte die Invasion der Ukraine noch bereuen.

    xi donald Trump
    Laut Chinas Präsident Xi Jinping könnte Putin den Ukraine-Krieg noch bitter bereuen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Xi Jinping soll zu Donald Trump gesagt haben: Putin könnte die Ukraine-Invasion bereuen.
    • China und Russland verhandeln über eine neue grosse Gaspipeline.
    • China bleibt offiziell neutral, handelt aber weiter eng mit Russland.

    Chinas Präsident Xi Jinping soll US-Präsident Donald Trump beim Gipfeltreffen in Peking eine überraschende Einschätzung gegeben haben.

    Laut einem Bericht der britischen «Financial Times» sagte Xi, der russische Präsident Wladimir Putin könnte den Ukraine-Krieg noch bereuen. Das Treffen fand in der vergangenen Woche statt.

    Mehrere Personen, die mit der US-Einschätzung des Gipfels vertraut sind, bestätigten diese Aussage gegenüber der «Financial Times».

    Xi äusserte sich demnach während ausgedehnter Gespräche zwischen den Delegationen beider Länder. Thema war unter anderem der Krieg in der Ukraine.

    Bei diesen Gesprächen soll Donald Trump zudem vorgeschlagen haben, dass alle drei Staatschefs gemeinsam gegen den Internationalen Strafgerichtshof vorgehen sollten.

    Der Internationale Strafgerichtshof ist ein weltweites Gericht, das schwere Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfolgt.

    Noch nie so geäussert

    Eine Person, die über frühere Treffen Xis mit dem damaligen US-Präsidenten Joe Biden informiert war, betonte die Besonderheit dieser Aussage. Zwar hätten Xi und Biden stets «offene und direkte» Gespräche über Russland und die Ukraine geführt.

    Eine solche Einschätzung zu Putin und seinem Krieg habe Xi jedoch zuvor nie geäussert.

    Der Bericht wurde nur wenige Stunden veröffentlicht, bevor Putin selbst in Peking ankam. Der russische Präsident reiste zu einem zweitägigen Gipfeltreffen mit Xi in die chinesische Hauptstadt.

    Wird Putin den Ukraine-Krieg noch bereuen?

    Im Vorfeld seines Besuchs erklärte Putin, Russland und China seien bereit, sich gegenseitig in vielen Punkten zu unterstützen. Dazu zählte er die nationale Einheit und den Schutz der Souveränität beider Länder.

    Russland und China verhandeln über Gaspipeline

    Beim Treffen zwischen Putin und Xi stand auch ein Energieprojekt auf der Tagesordnung. Laut dem Kreml berieten beide Seiten über die geplante Gaspipeline «Power of Siberia 2». Diese Pipeline nach ihrer Umsetzung bis zu 50 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr liefern.

    Das Gas würde aus den russischen Arktis-Gasfeldern stammen und durch die Mongolei nach China transportiert werden. Das Projekt könnte Russlands Energieexporte nach Asien deutlich ausweiten.

    Die Gespräche über die Pipeline zeigen, wie eng die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Russland und China trotz des Ukraine-Kriegs geblieben sind.

    China hat westliche Sanktionen gegen Russland bisher nicht mitgetragen und pflegt weiterhin enge Handelsbeziehungen mit Moskau.

    China offiziell neutral

    China hat sich seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 offiziell neutral verhalten. Peking lehnte es ab, den Angriff als solchen zu verurteilen. Gleichzeitig betonte China stets, für Verhandlungen und eine friedliche Lösung einzutreten.

    Kritiker im Westen werfen China jedoch vor, Russland indirekt zu unterstützen. So hat der Handel zwischen beiden Ländern seit Kriegsbeginn stark zugenommen.

    Westliche Regierungen befürchten, dass chinesische Güter dabei helfen, russische Rüstungsbetriebe am Laufen zu halten.

    Kommentare

    User #7223 (nicht angemeldet)

    Die militärischen Ehren in Russland bei dem kommenden Besuch Xi Jinpings in Moskau, werden dann aber viel geringer ausfallen aufgrund V. Putins grosser Angst vor ukrainischen Angriffen. Und Xi Jinping wird sich auch fragen, warum führt V. Putin denn überhaupt noch diesen kontraproduktienAngriffskrieg, wenn das dazu führt, dass er sich zuhause ständig nur noch verstecken muss, sein Land rapide an Wohlstand und an Bedeutung verliert. Und hoffentlich halten diese Erkenntnisse Xi Jinping.dann davon ab, ebenfalls einen Krieg gegen Taiwan zu beginnen.

    User #4892 (nicht angemeldet)

    Tut Puti doch schon, aber es geht ihm wie Dump der auch nicht weiss wie er aus dem Iranschlamassel wieder rauskommt!

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