Kuhn Rikon hat erste Zölle aus den USA zurückerhalten
Kuhn Rikon hat 20 Prozent der zurückgeforderten Zölle von den USA bereits erhalten. Auch andere Schweizer Firmen erhielten schon Geld.

Das Wichtigste in Kürze
- Kuhn Rikon hat einen Teil der zurückgeforderten Zölle aus den USA erhalten.
- 20 Prozent der beantragten hohen sechsstelligen Summe wurden zurückerstattet.
- Weil Trumps Zölle rechtswidrig waren, fordern Firmen 35 Milliarden Dollar zurück.
Einen hohen sechsstelligen Betrag fordert der Schweizer Pfannenhersteller Kuhn Rikon von den USA zurück. Grund sind die Zölle, die das Unternehmen bezahlen musste, die aber vom Supreme Court als rechtswidrig erklärt worden sind. Der Antrag, den Kuhn Rikon über seine Tochterfirma in Übersee gestellt hatte, wurde bewilligt.
Und ein Teil des Geldes wurde bereits ausbezahlt, wie Geschäftsführer Tobias Gerfin gegenüber SRF sagt. 20 Prozent der geforderten Summe habe das Unternehmen erhalten, der Rest solle folgen.
Und Kuhn Rikon ist nicht die einzige Firma, die bereits Geld erhalten hat. Alfonso Orlando von der Exportförderung Switzerland Global Enterprise berichtet von mehreren anderen Unternehmen, denen Geld rückerstattet worden sei. Dass das schon vier Wochen nach Beginn der Frist geschehen ist, wertet er als positiv. Denn ursprünglich hiess es, das Geld werde innerhalb von 60 bis 90 Tagen fliessen.
Donald Trump verkündete am 2. April 2025 hohe Zölle für praktisch alle Länder. Die Schweiz gehörte mit einem Satz von 39 Prozent zu den am heftigsten betroffenen Staaten.
Vor Kurzem urteilte der Oberste Gerichtshof, dass die Zölle rechtswidrig sind. Er entschied auch, dass das dadurch eingenommene Geld zurückgezahlt werden muss. In der Folge gingen über 126'000 Anträge auf Rückerstattung ein, wie die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde mitteilte. Insgesamt werden rund 35 Milliarden Dollar gefordert.












