Vergewaltigung

USA: Frau (30) erfindet Vergewaltigung, damit sie Gratis-Test kriegt

Simon Binz
Simon Binz

USA,

Eine verheiratete US-Frau hat eine Vergewaltigung vorgetäuscht, nachdem sie ihren Ehemann betrogen hatte und nicht für einen STI-Test bezahlen wollte.

Renee Dawn Skoglund wurde wegen der Vortäuschung einer Vergewaltigung zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt. - Twitter

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine US-Frau hat eine Vergewaltigung erfunden, um gratis an einen STI-Test zu bekommen.
  • Die verheiratete US-Frau gesteht nach Ermittlungen der Polizei die falschen Angaben.
  • Die Täterin wegen Missbrauch des Notruf-Systems verurteilt.

Eine Frau aus South Dakota hat sich schuldig bekannt, gegenüber der Polizei falsche Angaben gemacht zu haben, nachdem sie behauptet hatte, ein Angreifer habe sie in Florida vergewaltigt.

Die 30-Jährige war laut Berichten am 10. März in Sioux Falls verhaftet worden, nachdem sie zwei Tage zuvor die sexuellen Übergriffe gemeldet hatte. Renee Dawn Skoglund wurde der Missbrauch des Notruf-Systems, die falsche Anzeige eines Verbrechens sowie die Fälschung von Sachbeweisen vorgeworfen.

Die Polizei war Skoglund auf die Schliche gekommen, weil sie behauptete, dass sie bei der Vergewaltigung in ihrem Auto mit einer bestimmten Art von Seil gefesselt worden war. Die Polizeibehörden stellten fest, dass das Produkt in nahgelegenen Walmart-Läden verkauft wurde.

Bei einer gründlichen Durchsuchung lokaler Standorte des Supermarktes fand die Polizei Überwachungsaufnahmen, auf dem Skoglund das Seil kaufte. «Nach dieser Entdeckung stellten Ermittler Videos von mehreren Orten sicher, die sie um den Angriff herum besucht hatte und widerlegten damit ihre ursprünglichen Aussagen», sagte das Büro des Sheriffs von Hillsborough County in einer Erklärung.

Skoglund habe danach versucht, ihre Aussagen zu ändern, bevor sie schliesslich zugab, den gesamten Vorfall erfunden zu haben. Wie «Fox 13» berichtet, hatte die 30-Jährige demnach die Vergewaltigung erfunden, um einen kostenlosen Test gegen Geschlechtskrankheiten zu erhalten.

«Sie hatte schlechtes Gewissen»

Skoglund – sie war damals verheiratet – hatte laut der Staatsanwältin «einvernehmlichen Geschlechtsverkehr» mit einer Person in der Region. «Dann hatte sie aufgrund ihres Familienstandes ein schlechtes Gewissen und wollte sich auf eine sexuell übertragbare Krankheit untersuchen lassen.»

Sheriff Chad Chronister sagte im Mai in einer Pressemitteilung: «Dieser Fall ist wirklich entmutigend. Es gibt viel zu viele Opfer, die mit dieser Art von Trauma konfrontiert sind. Diese Frau nutzte unsere Notrufnummer und lenkte die Aufmerksamkeit von den tatsächlichen Opfern ab, die in diesen Ermittlungsszenarien die verfügbaren Ressourcen benötigen.»

Renee Dawn Skoglund wurde zu zwei Jahren «Community Control» – eine Art von Hausarrest – und acht Jahre Bewährung verurteilt. Sie schuldet dem Büro des Sheriffs ausserdem mehr als 17'000 US-Dollar für die Ressourcen, die bei der Untersuchung des Berichts aufgewendet wurden.

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