Ukraine Krieg

    Ukraine-Krieg: Russische Offensive könnte bald erlahmen

    Keystone-SDA
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    Laut der US-Denkfabrik ISW erreicht die russische Frühjahrsoffensive im Ukraine-Krieg bald ihren Höhepunkt. Dann könnte die Ukraine in die Initiative gehen.

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    Unter den russischen Soldaten befinden sich nur selten auch Kinder der Vertreter der russischen Elite wie im Wagner Peskow Fall. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schon bald könnte die russische Frühjahrsoffensive im Ukraine-Krieg erlahmen.
    • So zumindest schätzt die US-Denkfabrik ISW die derzeitige Lage ein.
    • Umgekehrt könnte dann die Ukraine erneut eine Gegenoffensive starten.

    Die russische Frühjahrsoffensive im Osten der Ukraine könnte nach Einschätzung der US-Denkfabrik ISW jetzt ihren Höhepunkt erreichen und bald erlahmen. Die Ukraine habe dann gute Aussichten, wieder die militärische Initiative zu bekommen.

    Das schrieb das Institute for the Study of War (Institut für Kriegsstudien) in einem am Sonntag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht.

    Das Institut beruft sich unter anderem auf ukrainische Angaben, wonach schwere Verluste nahe der Frontstadt Wuhledar die russischen Fähigkeiten zu Angriffen in der Oblast Donezk stark geschwächt hätten. Die laufenden Offensiven in den ersten Monaten 2023 hätten nicht mehr als einige taktische Gewinne erbracht. Russland habe mit der Teilmobilisierung im September aber 300'000 Soldaten mobilisiert.

    Ukraine-Krieg: «Ukraine ist in guter Position»

    «Wenn 300'000 russische Soldaten nicht in der Lage waren, Russland eine entscheidende offensive Überlegenheit in der Ukraine zu verschaffen, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Mobilisierung zusätzlicher Kräfte in künftigen Mobilisierungswellen in diesem Jahr ein beträchtlich anderes Ergebnis liefert», schreibt das Institut.

    «Die Ukraine ist daher in einer guten Position, wieder in die Initiative zu gehen und Gegenoffensiven an kritischen Frontabschnitten zu starten», fügte es hinzu.

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    Kriegszerstörung in der Ukraine. (Archiv) - AFP/Archiv

    Das Institut ging auch auf den Besuch von Staatschef Wladimir Putin in der eroberten Schwarzmeerstadt Mariupol ein. Er habe damit offenbar verbreiteten Befürchtungen über eine baldige ukrainische Gegenoffensive in der Südukraine entgegenwirken wollen. «Ein Militärblogger behauptete, dass Putins Besuch zeige, dass er kein feiger Führer sei, der Angst habe, die Oblast Moskau zu verlassen», schrieb das ISW.

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