Android

Android unter wachsendem Sicherheitsdruck

Sandra Neumann
Sandra Neumann

USA,

Millionen Smartphones mit Android gelten als unsicher, weil wichtige Sicherheitsupdates fehlen und bekannte Schwachstellen offen bleiben.

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Die Diskussion um die Sicherheit von Android zeigt, wie wichtig eine langfristige Update-Versorgung für Nutzer geworden ist. (Symbolbild) - keystone

Viele ältere Smartphones mit Android erhalten seit längerer Zeit keine aktuellen Sicherheitsupdates mehr vom Hersteller oder Systemanbieter. Laut «vietnam.vn» steigt dadurch das Risiko für gezielte Hackerangriffe deutlich an.

Besonders betroffen sind Geräte mit älteren Versionen, die zwar noch funktionieren, aber sicherheitstechnisch nicht mehr betreut werden. Nutzer werden deshalb aufgefordert, Android regelmässig zu aktualisieren und mögliche Risiken ernst zu nehmen.

Sicherheitsexperten warnen, dass Schadsoftware gezielt bekannte, ungepatchte Schwachstellen ausnutzt. Dadurch können persönliche Daten wie Passwörter, Fotos oder Bankinformationen leichter abgegriffen werden.

Alte Geräte besonders gefährdet

Nach Angaben von «Chip» sind weltweit über eine Milliarde Geräte ohne ausreichenden Schutz weiterhin aktiv im Einsatz. Rund vierzig Prozent aller Smartphones erhalten keine wichtigen Sicherheitsupdates mehr.

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Hintergrund ist die begrenzte Update-Politik vieler Hersteller, die ältere Geräte frühzeitig vom Support ausschliessen. Dadurch entsteht eine wachsende Lücke zwischen technischer Nutzbarkeit und tatsächlicher Sicherheit.

«Chip» betont, dass Nutzer langfristig über einen Gerätewechsel oder ein aktuell unterstütztes Android-Modell nachdenken sollten. Nur neuere Geräte erhalten regelmässig Sicherheitspatches.

Android und fehlende Updates

Auch «ad-hoc-news» berichtet von erheblichen Sicherheitsrisiken durch fehlende Updates bei Millionen Geräten weltweit. Nur ein Teil der Smartphones läuft mit offiziell unterstützten Versionen.

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Fehlende Updates machen Millionen Smartphones mit Android weltweit zu einem Sicherheitsrisiko. (Symbolbild) - Depositphotos

Google-Daten zeigen, dass viele Geräte zwar alltagstauglich bleiben, jedoch sicherheitstechnisch längst als veraltet gelten. Unter diesen Bedingungen lassen sich Angriffe kaum zuverlässig verhindern.

Fachleute raten daher zu regelmässigen Updates oder einem rechtzeitigen Systemwechsel bei Android. Andernfalls bleibt das Sicherheitsrisiko dauerhaft bestehen.

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Kommentare

User #577 (nicht angemeldet)

Datenschutzbewusst?-> Dann sollten Sie besser nicht den Google Chrome-Browser verwenden, denn Google ist und bleibt ein Werbeunternehmen, das sein Geld mit Nutzerdaten verdient. Besser für Ihre Privatsphäre = Firefox (die Desktop-Version verfügt über viele nützliche Erweiterungen, die das Browser-Erlebnis verbessern). Wichtig: Nehmen Sie sich die Zeit, ALLE Datenschutzeinstellungen richtig zu konfigurieren. Das hätten Sie aber ohnehin auch auf Ihrem Smartphone tun müssen!!! Vor allem Android = Google! Alternative: Der DuckDuckGo-Browser ist zwar ein Chrome-Browser, blockiert aber störende Seitenelemente für Sie. Perfekt für Legastheniker, da er angenehmer für die Augen ist (kein Blinken mehr!). Und auch besser für Ihre Privatsphäre (aber immer noch nicht perfekt). Grundsätzlich gilt: Kriminelle konzentrieren sich auf den Missbrauch der Standardprogramme! Wenn Sie also eine andere Alternative verwenden, sind Sie oft schon viel sicherer.

User #3403 (nicht angemeldet)

Logisch, die Hersteller wollen dass man ein neues Gerät kauft. Nicht mit mir!

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