Michelangelo sorgt für einen historischen Auktionsrekord
Die neu entdeckte Fusszeichnung von Michelangelo erzielte bei einer Auktion in New York einen Rekordpreis und erstaunt die Kunstwelt.

Eine bislang unbekannte Zeichnung von Michelangelo wurde bei einer Auktion bei Christie's in New York versteigert. Laut «ZLV» erzielte das kleine Blatt mit roter Kreide einen neuen Rekordpreis für den Renaissance-Meister.
Die Skizze zeigt den rechten Fuss der Libyschen Sibylle aus der Sixtinischen Kapelle in Rom. Experten betonen, dass sie Teil von etwa fünfzig bekannten Studien zu diesem Fresko ist.
Beim Bieterwettstreit stieg der Preis erheblich über die ursprüngliche Schätzung von anderthalb bis zwei Millionen Dollar (ca. 1,5 Mio. Franken). Die Identifizierung und Authentifizierung des Werks erfolgte nach Einsendung eines Fotos über ein Online-Portal.
Michelangelo und der Rekordfund
«ntv» berichtet, dass die Auktion rund 23 Millionen Euro einbrachte und damit einen neuen Höchstwert markiert. Die Identität des Käufers blieb anonym während der Versteigerung.
Die Zeichnung war zuvor nicht öffentlich bekannt und wurde von einer Christie's-Expertin als Original erkannt. Diese Entdeckung gilt als aussergewöhnlicher Moment im Kunsthandel.
Nach Angaben des Auktionshauses dauerte das Bieten etwa 45 Minuten und zog zahlreiche Interessenten an. Damit übertraf der erzielte Preis den bisherigen Rekord deutlich.
Auktionsverlauf und Bedeutung
Laut «vol.at» lag der alte Rekord für eine Michelangelo-Zeichnung bei 24,3 Millionen Dollar. Dieser Wert wurde nun klar übertroffen durch die Fussskizze.

Die Darstellung gilt als faszinierender Einblick in Michelangelos Arbeitsprozess und seine Vorstudien zur Sixtinischen Kapelle. Solche Studien sind selten auf dem privaten Kunstmarkt verfügbar.
Experten sehen in diesem Ergebnis ein starkes Interesse an Werken alter Meister und grosse Anerkennung für seltene Skizzen. Der Fund wird international als bedeutende Entdeckung gewertet.












