Trump reist nach Polizeischüssen auf Schwarzen und Protesten nach Kenosha

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USA,

US-Präsident Donald Trump reist am Dienstag nach den Polizeischüssen auf den Afroamerikaner Jacob Blake und den folgenden Protesten nach Kenosha.

Kenosha Donald Trump
Donald Trump in der Air Force One. In den USA wird der Präsident bei öffentlichen Auftritten vom sogenannten Korrespondenten-Pool – einer ausgewählten Gruppe von Reportern – begleitet. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein weisser Polizist hatte den 29-jährigen Blake am 23. August durch sieben Schüsse in den Rücken schwer verletzt..

In der Stadt im Bundesstaat Wisconsin will der Republikaner Vertreter der Sicherheitsbehörden treffen und bei den Ausschreitungen verursachte Schäden begutachten. Trump hat die teils gewaltsamen Proteste in Kenosha scharf verurteilt, sich zu den Polizeischüssen auf Blake selbst aber nicht geäussert.

Ein weisser Polizist hatte den 29-jährigen Blake am 23. August durch sieben Schüsse in den Rücken schwer verletzt. Der erneute Fall von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner löste Empörung und Proteste aus. Am Rande von Protesten wurden vergangene Woche zwei Menschen erschossen, als Tatverdächtiger wurde ein 17-jähriger Weisser festgenommen. Kritiker werfen Trump vor, die Spannungen im Land gezielt anzuheizen, um sich im Wahlkampf als Garant für Recht und Ordnung darzustellen.

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