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    Bitcoin unter Druck durch hohe Zinsen und starken US-Dollar

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Bitcoin gerät durch hohe Zinsen, einen starken US-Dollar und ETF-Abflüsse zunehmend unter Druck, während die Risikobereitschaft der Anleger sinkt.

    Bitcoin-Kurs
    Der Bitcoin-Kurs steigt kräftig und rückt der Marke von 80'000 Dollar immer näher. (Archivbild) - depositphotos

    Der Bitcoin-Kurs steht weiterhin deutlich unter Druck und notiert unter 60'000 US-Dollar, berichtet die «Börse Online». Nach charttechnischer Einschätzung drohen nach dem Bruch der 60'000-Dollar-Marke weitere deutliche Kursverluste im aktuellen Marktumfeld.

    Als nächste Unterstützungen gelten Bereiche zwischen 52'000 und 49'000 US-Dollar im weiteren Kursverlauf. Das Bitcoin-Zyklusmodell verortet den Markt aktuell in einer statistischen Winterphase nach dem letzten markanten Hoch im Zyklus.

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    Historische Muster deuten laut Modell auf mögliche deutliche Korrekturen bis rund 25'000 US-Dollar im Extremfall hin. Insgesamt bleibt der Markt damit aus Sicht der Analyse in einer technisch und zyklisch angespannten Phase.

    Bitcoin: Marktbelastungen durch Kapitalflüsse

    Im Kryptomarkt verzeichnen Bitcoin-ETFs deutliche Abflüsse. Diese erreichten laut der «Cash» im Juni rund 4,06 Milliarden US-Dollar.

    Geldpolitische Signale der US-Notenbank belasten die Risikobereitschaft der internationalen Anleger. Geopolitische Unsicherheiten verstärken zusätzlich den Druck auf das Marktumfeld.

    Ein fester US-Dollar und hohe Zinsen erhöhen den strukturellen Gegenwind für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin. In der Schweiz investieren dem «SRF» zufolge rund 18 Prozent der Bevölkerung in Kryptoanlagen und digitale Vermögenswerte.

    Anlegerverhalten und Marktdynamik

    Studien deuten darauf hin, dass viele Anleger häufig in Phasen starker Kursbewegungen am Markt einsteigen. Bei Bitcoin steigt dadurch laut Forschern das Risiko ungünstiger Einstiegszeitpunkte im stark volatilen Markt deutlich an.

    Der Markt bleibt stark von makroökonomischen Entwicklungen, Kapitalflüssen und globalen Zinsentscheidungen geprägt, wie die «Cash» schreibt. Beobachter verweisen auf eine anhaltend erhöhte Unsicherheit im gesamten Kryptosektor und bei digitalen Assets weltweit.

    Bitcoin Kryptowährung
    Die Kryptowährung Bitcoin fiel kurzzeitig auf 81'000 US-Dollar, bevor sie sich auf 83'000 bis 83'600 US-Dollar erholte. (Symbolbild) - depositphotos

    Die Marktbewegungen im Bitcoin-Segment bleiben laut Analysten stark abhängig von kurzfristigen makroökonomischen Datenveröffentlichungen und Liquidität. Insbesondere Arbeitsmarktdaten aus den USA gelten laut Experten als potenzielle Impulsgeber für kurzfristige Kursreaktionen am Markt.

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    Kommentare

    User #4301 (nicht angemeldet)

    sorry das stimmt einfach nicht. Michael Saylor hat bekannt gegeben, dass er BTC verkaufen will, damit er seine Firma finanziell retten kann. Das Bitcoin Ponzi fällt live vor unser aller Augen zusammen. Bitcoin löst keine echten Probleme. Bitcoin kann einfach nichts.

    User #3125 (nicht angemeldet)

    Zum Glück habe ich meine 20 BTC bei 120000Fr verkauft!

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