Zuckerbergs Meta wird von einer kleinen US-Firma namens Meta angeklagt. Der schlechte Ruf von Facebook würde den Geschäften der Namensschwester schaden.
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Das Logo von Meta auf einem Smartphone. - Rafael Henrique/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Gegen Zuckerbergs Meta wird eine Klage wegen Namensdiebstahl eingereicht.
  • Ein kleines Unternehmen namens Meta beschwert sich über den rufschädigenden Effekt.
  • Deswegen fordert es Unterlassung und Schadenersatz vom Tech-Giganten.

Mark Zuckerberg benannte Facebook im Oktober 2021 in Meta um. Der Unternehmensgründer hätte sich wohl etwas besser überlegen sollen, welchen Namen er wählt.

Gegen den Tech-Giganten wurde nämlich eine Klage an einem Bundesgericht in New York eingereicht. Eine kleine US-Firma namens Meta unterstellt dem Namensvetter, die Geschäfte durch den Namensdiebstahl verunglimpft zu haben.

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Mark Zuckerberg, Vorstandsvorsitzender von Meta - dpa-infocom GmbH

Inzwischen werde der Name «Meta» in der Öffentlichkeit mit dem «unpopulären und toxischen» Facebook assoziiert. Zuckerberg habe den Namenswechsel vollzogen, ohne auf die Markenrechte des kleinen Meta Rücksicht zu nehmen.

Meta will Konflikt aussergerichtlich lösen

Die beiden Firmen hätten in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet. Deshalb sei es ausgeschlossen, dass Ex-Facebook nicht von der Existenz des kleineren Pendants wusste.

Der Konflikt solle aussergerichtlich gelöst werden, jedoch pochte das grosse Meta auf die Möglichkeit einer «friedlichen Koexistenz». Jetzt verlangt das Mini-Meta laut «blue News» Unterlassung und einen Schadenersatz von Zuckerberg.

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