Sohn von Regisseur Rob Reiner bestreitet Mordvorwürfe
Nick Reiner plädiert im Mordfall um seine Eltern auf «nicht schuldig». Dem Sohn von Regisseur Rob Reiner droht lebenslange Haft oder die Todesstrafe.

Nick Reiner, Sohn des Hollywood-Regisseurs Rob Reiner, plädiert in Los Angeles auf «nicht schuldig», wie das «SRF» berichtet.
Laut «Sky News» wurde die zweifache Mordanklage offiziell verlesen, während Reiner hinter einer Glaswand im Gerichtssaal erschien. Der 32-jährige Reiner bestreitet, seine Eltern getötet zu haben, obwohl er nach deren Leichenfund bereits in Untersuchungshaft sitzt.
Laut dem «SRF» wurden Rob Reiner (†78) und seine Ehefrau Michele (†70) in ihrem Brentwood-Anwesen mit mehreren Stichverletzungen tot aufgefunden. Vertreter der Staatsanwaltschaft haben bislang keine Angaben zum mutmasslichen Motiv gemacht.
Nick Reiner vor Gericht: Pflichtverteidigerin tritt nach Anwaltswechsel auf
Bei der Anhörung trat Reiner mit seiner Pflichtverteidigerin Kimberly Greene auf. Zuvor hatte sein früherer Anwalt das Mandat niedergelegt, meldet die «Associated Press».
Die Anklage umfasst zwei Fälle von Mord ersten Grades mit erschwerenden Umständen, und der nächste Termin ist Ende April angesetzt.
Laut «NBC Los Angeles» prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie lebenslange Haft oder die Todesstrafe anstreben wird. Weitere Beweise sollen bis zum nächsten Gerichtstermin vorgelegt werden, während das Verfahren weiterhin vorbereitet wird.
Nick Reiner drohen lebenslange Haft oder Todesstrafe
Nach kalifornischem Recht droht Reiner bei einer Verurteilung lebenslange Haft oder die Todesstrafe. Letztere wird im Bundesstaat derzeit nicht vollstreckt, informiert das «SRF».

Experten betonen, dass ein «nicht schuldig»-Plädoyer in dieser Phase eines Strafverfahrens üblich sei. Die Ermittlungen laufen weiter, während Verteidigung und Anklage ihre Argumente für die kommenden Verhandlungstermine vorbereiten.
Ein Richter soll am 29. April entscheiden, ob genügend Beweise für einen Prozess vorliegen, berichtet die «Sky News». Ob der Fall vor eine Jury gelangt oder welche Beweise konkret vorgelegt werden, bleibt bislang offen.












