Nasa holt ISS-Crew aus medizinischen Gründen zurück
Die Nasa muss eine vierköpfige Crew aus medizinischen Gründen vorzeitig zurückholen. Es handle sich aber nicht um einen Notfall.

Die Nasa holt eine vierköpfige ISS-Crew vorzeitig zur Erde zurück. Medizinische Probleme erfordern diesen historischen Schritt der Behörde, wie «Geo.de» berichtet.
Der Nasa-Chef Jared Isaacman hat die vorzeitige Rückkehr angeordnet: «Ich bin zur Entscheidung gekommen, dass es im besten Interesse unserer Astronauten ist, die Crew vor ihrem geplanten Abflug zurückzubringen.»
Problem zeigte sich am Mittwoch bei einem Mitglied der Crew 11. Isaacman erklärt, man sei auf solche Situationen stets vorbereitet, wie die «Kleine Zeitung» schreibt.
Gesundheitslage stabil
Chef-Mediziner James Polk beschreibt laut «Geo.de» den Zustand des Betroffenen als stabil. Es lege kein akuter Notfall vor.
Trotzdem bestehen Risiken bei längerer Verweildauer in der Schwerelosigkeit. Die Gesundheit des Astronauten stehe daher absolut an erster Stelle.
Die Nasa nennt weder den Namen noch die spezifische Diagnose des Patienten, heisst es weiter. Die Stationsarbeit bleibt davon vollständig unbeeinträchtigt.
Herausforderungen an Bord
Frühere Missionen kannten Fälle wie starke Zahnschmerzen bei Astronauten. Viele Probleme lassen sich mit Bordmitteln erfolgreich behandeln, so «ZDF heute».
Die ISS verfügt über fortschrittliche Medizintechnik für den Weltraum. Es fehlt jedoch bei solchen Situationen das volle Spektrum einer irdischen Notaufnahme.
Dieser Fall erfordert eine umfassende Behandlung. Polk empfiehlt daher die rasche Rückkehr zur Erde.
Laufende Missionen auf der ISS bleiben unberührt
Der Rückflug soll in den kommenden Tagen mit einem vorbereiteten Raumschiff starten, wie die Nasa in einer Medienmitteilung schreibt. Die Crew nutzt die SpaceX-Crew Dragon dafür.

Die Nasa organisiert zeitnah Ersatzastronauten für die entstandene Lücke. Andere laufende Missionen auf der ISS bleiben davon unberührt.
Der Start der Nachfolger für die Crew 11 wird nun vorgezogen. Ursprünglich war dieser für Mitte Februar vorgesehen.
















