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    FBI-Chef: Terrorverdacht bei Angriff in Minneapolis erhärtet

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    Das FBI sieht nach tödlichen Schüssen auf Kinder den Verdacht des Inlandsterrorismus erhärtet. Die Beweise wiesen auf einen von Hass motivierten Akt hin.

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    Das FBI sieht nach tödlichen Schüssen auf Kinder den Verdacht des Inlandsterrorismus erhärtet. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach den tödlichen Schüssen in Minneapolis erhärtet sich wohl der Terrorverdacht.
    • Laut dem FBI lassen die bisherigen Beweise darauf schliessen.
    • Zwei Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren starben bei der Attacke.

    Nach den tödlichen Schüssen auf Kinder im Umfeld einer katholischen Schule in Minneapolis sieht die US-Bundespolizei FBI den Terrorverdacht erhärtet. Bei den Ermittlungen gesammelte Beweise wiesen auf einen von Hass motivierten Akt von Inlandsterrorismus hin, schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Online-Plattform X.

    So habe sich der Schütze in einem Manifest und in Inschriften auf den Waffen antireligiös und antikatholisch geäussert. Auch habe er Hass gegen Juden geäussert und zu Gewalt gegen sie aufgerufen, unter anderem mit Verweis auf den Holocaust. Patel bestätigte auch frühere Angaben, wonach auf einem der Gewehrmagazine ein Aufruf zu Gewalt gegen US-Präsident Donald Trump gestanden habe.

    Staatsanwalt: geballter Hass auf viele Gruppen

    Die Staatsanwaltschaft erwähnt neben Hass auf Christen und Juden auch Hass auf Schwarze und Mexikaner – sie sieht einen geballten Hass auf viele Gruppen. Das Herz der tatverdächtigen Person sei voller Hass gewesen. Nur für eine Gruppe habe sie wohl Bewunderung gehabt: Massenmörder und Amokläufer an Schulen.

    Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die tatverdächtige Person Kinder leiden sehen wollte. Sie sei von der Idee besessen gewesen, Kinder zu töten, sagte der zuständige Staatsanwalt. Man werte derzeit zahlreiche Notizen aus, die man sichergestellt habe.

    Notizbuch mit wirren Einträgen

    CNN zufolge sind auf Videoaufnahmen zudem Waffen zu sehen, die mit Namen von Massenmördern versehen sind. Der Sender berichtete zudem von einem Notizbuch mit wirren Einträgen. Demnach soll der Verdächtige geschrieben haben, dass er mit dem Angriff keine Botschaft habe verbreiten wollen.

    Während eines Schulgottesdienstes in Minneapolis im Norden der Vereinigten Staaten hatte ein Schütze am Mittwochmorgen durch die Fenster einer Kirche auf Kinder auf Kirchenbänken geschossen. Zwei Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren starben noch am Tatort. Darüber hinaus wurden nach neusten Angaben der Stadt 15 Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren und 3 Erwachsene verletzt.

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    Shooting at Annunciation Church in Minneapolis
    Getötet aus Hass?
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    Katholische Schule

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