Robert Carradine stirbt nach jahrelangem Leiden
Robert Carradine ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Seine Familie bestätigte, dass er sich nach jahrelangem Kampf mit einer bipolaren Störung das Leben nahm.

Schauspieler Robert Carradine ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Wie «Berliner Morgenpost» berichtet, bestätigte seine Familie, dass er sich das Leben nahm nach langem Kampf.
Die Familie veröffentlichte ein offizielles Statement über Robert Carradines Tod. Laut «CNN» litt er fast 20 Jahre an einer schweren bipolaren Störung.
Im Statement nannten sie ihn einen «Leuchtturm des Lichts» für viele Menschen. Die Familie fordert mehr Aufklärung über psychische Erkrankungen.
Vom Nerd zum internationalen Star
Robert Carradine wurde 1984 durch die Rolle des Lewis Skolnick bekannt. Wie «CNN» beschreibt, spielte er den nerdigen Studenten in «Die Rache der Eierköpfe».
Der Film wurde Kult und brachte ihm internationale Anerkennung. Carradine drehte mehrere Fortsetzungen dieser erfolgreichen Komödie.

Von 2001 bis 2004 spielte Carradine die Rolle des Sam McGuire, des Vaters der Titelfigur, in der Disney-Serie «Lizzie McGuire». Die Serie entwickelte sich zu einem grossen Erfolg und erreichte ein Millionenpublikum, berichtet die «New York Times».
Emotionale Reaktionen auf Robert Carradines Tod
Robert Carradine war der jüngste Sohn des legendären Schauspielers John Carradine. Wie «CNN» mitteilt, sind seine Brüder David und Keith ebenfalls erfolgreiche Schauspieler.
Bruder Keith Carradine sprach mit «Deadline» über den Verlust. Er betonte öffentlich, dass es keine Schande an der bipolaren Störung gebe.
Hilary Duff trauerte um Robert Carradine in einem emotionalen Instagram-Post. Sie äusserte zudem ihre tiefe Traurigkeit darüber, dass Carradine gelitten hat, berichtet «CNN».
Robert Carradine bis zuletzt vor der Kamera aktiv
Carradine startete 1972 mit einem John-Wayne-Western ins Filmgeschäft. Laut «Express» drehte er über 140 Produktionen für Kino und Fernsehen.

Er glänzte in Western, Thrillern und Komödien gleichermassen. Wie «New York Times» berichtet, prägte er nachhaltig die Nerd-Figur im US-Kino.
Carradine arbeitete bis kurz vor seinem Tod weiter aktiv. Einige Filmprojekte stehen laut IMDb noch aus oder in Postproduktion, schreibt «Express».












