Bitcoin rutscht unter 65'000 Dollar ab nach Trumps Zoll‑Eskalation
Bitcoin rutschte zeitweise unter 65'000 Dollar, da Unsicherheit rund um Trumps globale Zollpläne und Risikoaversion die Kryptomärkte stark belastet.

Bitcoin fiel am Montag zeitweise unter die 65'000 Dollar‑Marke, nachdem Unsicherheit durch neue US‑Zollpläne zugenommen hatte. Die grösste Kryptowährung rutschte auf rund 64'800 Dollar im asiatischen Handel, als Anleger Risikoanlagen verkauften, berichtet «Bitcoin Insider».
Auch andere Kryptowerte gerieten unter Druck, da der Gesamtmarktvolumenwert signifikant sank. Analysten sehen in dem Preisrückgang eine Reaktion auf geopolitische Risiken.
Gleichzeitig wirken makroökonomische Faktoren auf die Risikoaversion der Anleger, wie im «Moneycontrol»-Bericht festgehalten wird.
Trump-Zölle lösen Risiko-Off aus und belasten Bitcoin
Der Auslöser für die Unsicherheit waren Ankündigungen über eine Erhöhung globaler Zolltarife durch den US‑Präsidenten Donald Trump. Diese Massnahmen führten zu erhöhter Nervosität bei Anlegern und beeinflussten die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten.
Marktbeobachter verknüpfen die steigenden Zölle mit einem sogenannten Risiko‑Off‑Sentiment, das typischerweise zu Verkäufen von riskanteren Vermögenswerten wie Kryptowährungen führt. In der Folge verloren auch andere digitale Assets an Wert.
Diese Entwicklung begleitete die Korrektur im Bitcoin‑Preis, so ein Artikel auf «Moneycontrol». Investoren liquidierten in der Phase zahlreiche gehebelte Positionen.
Bitcoin unter Druck
Liquidationsdaten zeigen, dass durch den Preissturz mehrere hundert Millionen Dollar an Long‑Positionen geschlossen wurden. Dieser Effekt verstärkte die Abwärtsbewegung, wie «Ainvest» ausführt.
Einige Analysten erklären, dass geopolitische Unsicherheit zusammen mit schwacher Liquidität die Volatilität im Kryptomarkt deutlich erhöht hat. Laut «Khaleej Times» zeigt der Rückgang nicht nur einen technischen Rücksetzer, sondern ein breiteres Problem des Anlegervertrauens.

Trotz der Verluste bleibt die Kryptowährung weiterhin ein zentraler Vermögenswert im digitalen Ökosystem, auch wenn kurzfristige makroökonomische Unsicherheit Preisdruck ausübt. Anleger und Marktbeobachter verfolgen die Entwicklungen genau, während sich die Situation bezüglich globaler Handelsspannungen weiter entwickelt.
















