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    Eine Milliarde: Twitter-Gründer Dorsey spendet für Corona-Kampf

    AFP
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    USA,

    Jack Dorsey zeigt sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie grosszügig. Der Twitter-Gründer spendet für die Bewältigung der Krise eine Milliarde Dollar.

    Jack Dorsey Prinz Harry
    Jack Dorsey hätte mal besser auf Prinz Harry hören sollen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jack Dorsey spendet eine Milliarde Dollar für den Corona-Kampf.
    • Die Summe entspricht 28 Prozent seines Vermögens.

    Twitter-Gründer Jack Dorsey spendet eine Milliarde Dollar für den Kampf gegen das Coronavirus.

    Die Summe entspreche 28 Prozent seines Vermögens, schrieb Dorsey am Dienstag in dem vom ihm geführten Kurzbotschaftendienst. Konkret wolle er Anteile des ebenfalls von ihm gegründeten Online-Bezahldienstes Square an sein stiftungsähnliches Unternehmen Start Small übertragen. Die Anteile sollen einen Wert von einer Milliarde Dollar (rund 966 Millionen Franken ) haben.

    Milliarde fliesst nicht nur in Corona-Bekämpfung

    Das Geld solle zunächst für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie genutzt werden, schrieb Dorsey. Sobald Covid-19 besiegt sei, sollten die Mittel in Gesundheits- und Bildungsprojekte zugunsten von Mädchen investiert werden. Weiter sollen auch Projekte für ein bedingungsloses Grundeinkommen profitieren. Der Internet-Unternehmer versprach Transparenz bei der Verwendung der Mittel.

    «Warum jetzt? Der Bedarf wird immer dringender, und ich will die Auswirkungen zu Lebzeiten erleben», schrieb der 43-Jährige. «Ich hoffe, das inspiriert andere, das Gleiche zu tun. Das Leben ist zu kurz, lasst uns deswegen heute alles tun, was wir können, um Menschen jetzt zu helfen.»

    Ein geschätztes Vermögen von über 3 Milliarden

    Dorsey hatte Twitter 2006 gemeinsam mit mehreren Mitstreitern gegründet. Drei Jahre später gründete er dann den Bezahldienst Square. Er ist heute Chef beider Unternehmen. Das Finanzmagazin «Forbes» schätzt sein Vermögen auf 3,3 Milliarden Dollar.

    In Folge der Coronavirus-Pandemie sind inzwischen weltweit mehr als 80.000 Menschen gestorben. Mehr als 1,4 Millionen Infektionen wurden bereits bestätigt.

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