Rubio: Iran muss für Zugeständnisse bereit sein

Keystone-SDA
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USA,

Bei den Verhandlungen mit dem Iran drängt US-Aussenminister Marco Rubio auf Zugeständnisse aus Teheran. Damit die Gespräche tatsächlich zu einem «sinnvollen Ergebnis» führten, müssten etwa die Reichweite der ballistischen Raketen, die Unterstützung terroristischer Organisationen, das Atomprogramm und der Umgang mit dem eigenen Volk beachtet werden, sagte er wenige Tage vor einem angepeilten Treffen zwischen Washington und Teheran. Rubio betonte, die Vereinigten Staaten seien für einen Dialog mit dem Iran bereit.

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US-Aussenminister Marco Rubio fordert Zugeständnisse aus Teheran. - keystone

Der Iran hatte zuvor öffentlich kategorisch abgelehnt, Zugeständnisse bei seinen Raketen zu machen. Bei seinem Atomprogramm ist Teheran zu einer Begrenzung bereit.

Regierungsvertreter beider Staaten wollen Medienberichten zufolge an diesem Freitag im Golfstaat Oman neue Verhandlungen aufnehmen. Wie die iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Isna berichteten, sind zunächst «indirekte Verhandlungen» geplant. Gemeint ist damit, dass etwa wie im vergangenen Jahr Omans Aussenminister Nachrichten zwischen beiden Seiten am Verhandlungsort übermittelt.

Nach iranischer Darstellung wird Aussenminister Abbas Araghtschi den Iran vertreten. Rubio sagte, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff bereit für ein Treffen am Freitag sei – den Austragungsort im Oman bestätigte er nicht.

Anfang Januar hatten viele Iranerinnen und Iraner gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik demonstriert – die Proteste wurden dann gewaltsam niedergeschlagen. US-Präsident Donald Trump rief die iranische Bevölkerung dazu auf, durchzuhalten, und drohte der Führung in Teheran mit Vergeltung.

Kommentare

User #2195 (nicht angemeldet)

Er soll doch mal aufzählen welche Zugeständnisse die USA macht! Tönt sehr einseitig!

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Verboten!
Salt
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«Untergejubelt»

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