Dollar

Dollar stürzt ab, doch Trump zeigt sich unbeeindruckt

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

US-Präsident Donald Trump zeigt sich gelassen über die Dollar-Schwäche. Die Währung fiel auf ein Vierjahrestief von 95,566 Punkten im Index.

Donald Trump Dollar Euro
US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt vom starken Wertverlust des Dollars. Der starke Euro könnte aber zum Problem werden. - keystone

Der US-Dollar erlebt einen dramatischen Wertverlust, doch Präsident Donald Trump sieht darin kein Problem. Auf die Frage eines Reporters nach dem Kurssturz antwortete Trump: «Nein, ich glaube, es ist grossartig», berichtet «NBC News».

Trump verwies auf die amerikanischen Geschäfte. Der Präsident möchte, dass die Währung ihr eigenes Niveau finde, was fair sei.

Glaubst du, dass der US-Dollar weiter an Stärke verlieren wird?

Die amerikanische Währung fiel nach Trumps Äusserungen um 1,3 Prozent und erreichte damit seit April 2025 den schlechtesten Tag. Der ICE US Dollar Index stürzte auf 95,566 Punkte – der tiefste Stand seit Februar 2022, wie «CNBC» meldet.

Vertrauenskrise am Markt

Kyle Rodda von «Capital.com» spricht von einer Vertrauenskrise in den US-Dollar. Solange die Trump-Administration ihre erratische Handels- und Wirtschaftspolitik fortsetze, könne die Schwäche anhalten, berichtet «CNBC».

Der Dollar verlor 2025 insgesamt neun Prozent an Wert. Im Januar 2026 fiel er weitere 2,3 Prozent, getrieben durch Trumps unberechenbares Zoll-Vorgehen und den Druck auf die Fed.

Stephen Jen von Eurizon SLJ Capital sieht den Beginn eines neuen Dollar-Abwärtstrends. Die Trump-Administration strebe einen Wechselkurs an, der amerikanische Exporteure unterstütze, schreibt «Yahoo Finance».

Euro und Gold profitieren

Der Euro durchbrach die Marke von 1.20 Dollar – seit 2021 der höchste Stand. Auch das Pfund Sterling erreichte mit 1.3823 Dollar den stärksten Wert seit 2021, meldet «CNBC».

dollar euro export
Der Euro stieg auf über 1.20 Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit 2021. (Symbolbild) - depositphotos

Gold schoss auf ein neues Rekordhoch von über 5200 Dollar pro Feinunze.

Win Thin, Chefökonom bei der Bank of Nassau, warnt laut «Yahoo Finance» vor einer schwachen Währung: Sie könne im ersten Moment schön anmuten, doch das Blatt kann sich schnell wenden.

Der japanische Yen gewann deutlich an Stärke und notierte bei 152.60 pro Dollar. Spekulationen über eine koordinierte Intervention der USA und Japans belasteten den Dollar zusätzlich, wie «CNBC» berichtet.

Politische Unsicherheit durch Trump belastet Dollar

Trumps Drohungen gegen Grönland, seine Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed und massive Staatsausgaben verunsichern internationale Investoren.

Das Vertrauen in US-Vermögenswerte schwindet merklich, schreibt «Yahoo Finance».

Händler sprechen von einem «Quiet-Quitting» – einer stillen Abkehr von amerikanischen Staatsanleihen und dem Dollar. Die Handelsvolumen erreichten am Dienstag ein Rekordniveau bei der Depository Trust & Clearing Corp.

Kommentare

User #1629 (nicht angemeldet)

Weiss der überhaupt, was ein Dollar ist?

User #25 (nicht angemeldet)

der Schweizerfranken ist seit Gedenken eine Strafe für diejenigen welche im Franken leben. Als "Fluchtwährung" haben wir alle Probleme dieser Welt inkl. Strafzinsen!!!!

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