Stripperin fordert 250’000 Dollar für Sex mit Epstein und Andrew
Eine Stripperin beschuldigt Epstein und Andrew Mountbatten-Windsor. Sie hätten 2006 Sex verlangt – und sie danach nur teilweise bezahlt.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Stripperin behauptet, 2006 an einer Epstein-Party für ihn und Andrew getanzt zu haben
- Die Männer sollen sie danach zu einem Dreier gedrängt haben, sie lehnte zuerst ab.
- Laut Anwaltsbrief kam es trotzdem zu Sexakten, für die sie nie voll bezahlt worden sei.
Eine Stripperin fordert umgerechnet 190'000 Franken von Andrew Mountbatten-Windsor (65) wegen einer angeblichen Sexnacht mit ihm und Jeffrey Epstein.
Die neue Enthüllung stammt aus einem Anwaltsbrief von 2011, der im Zuge der jüngsten Veröffentlichung von Millionen Epstein-Dokumenten publik wurde. Über den Fall berichtete zuerst die «Daily Mail».

Die Frau schildert, wie sie 2006 für eine Party in Epsteins Villa in Palm Beach engagiert wurde. Sie sei von einem Chauffeur abgeholt worden, habe für Epstein und seinen Gast – den damaligen Prinzen Andrew – getanzt.
«Nur tanzen – kein Sex»
Die Tänzerin sagt laut ihrem Anwalt: «Ich wurde engagiert, um zu tanzen – nicht, um Sex zu haben.» Doch Epstein und der damalige Prinz Andrew hätten ihr erklärt, dass sie einen Dreier wollten.
Sie habe sich zum Sex überreden lassen, sagt der Anwalt, doch die versprochenen 10’000 Dollar habe sie nie vollständig erhalten. Nur 2000 Dollar seien ausbezahlt worden. Die restliche Summe und zusätzlich Schweigegeld – fordere sie jetzt, Jahre später.
Vorwürfe treffen erneut Andrew
Der Fall setzt Andrew erneut unter Druck. Die Enthüllung kommt kurz nach der Veröffentlichung weiterer belastender Fotos.
Auf einem ist er zu sehen, wie er über eine Frau gebeugt kniet, ihr Gesicht wurde unkenntlich gemacht.
Der Brief an Epstein wurde im März 2011 verschickt, wenige Wochen nachdem das berüchtigte Foto mit Virginia Giuffre aufgetaucht war.
Schon damals stand Andrew im Zentrum des Skandals und verlor später seine Titel.
Zweite Frau erhebt Vorwürfe
Parallel wird ein weiterer Fall öffentlich: Eine zweite Frau wirft Epstein vor, sie 2010 für Sex mit Andrew nach Grossbritannien geflogen zu haben. Danach habe man Tee im Buckingham Palace getrunken.
Der Anwalt dieser Frau fordert nun ein Gespräch mit der Royal Family – andernfalls will er vor Gericht ziehen.
Keine Stellungnahme von Andrew
Öffentlich äussert sich Andrew weiterhin nicht. Doch der Druck wächst, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch innerhalb der Royal Family.


















