Trump nach Protesten: «Vielleicht etwas sanfter vorgehen»

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USA,

Donald Trump deutet eine Kurskorrektur in Minnesota an und will «vielleicht etwas sanfter vorgehen». Die Demonstranten bezeichnet er als schwere Kriminelle.

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Donald Trump kündigt eine Kurskorrektur in Minnesota an. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump sagt, er wolle in Minnesota «vielleicht etwas sanfter vorgehen».
  • Der Abzug von 700 Beamten sei das Resultat nach Gesprächen mit Demokraten.
  • Trump klagt, dass diese trotz guter Gespräche öffentlich tobten.

Nach dem Tod von zwei US-Bürgern in Minneapolis hat US-Präsident Donald Trump eine Kurskorrektur angedeutet. In einem Interview mit NBC News sagte Trump, er habe nach Gesprächen mit lokalen Verantwortlichen gelernt, dass in der angespannten Lage möglicherweise ein anderer Ton nötig sei: «Ich habe gelernt, dass wir vielleicht etwas sanfter vorgehen können», sagte Trump. Die Entscheidung zum Abzug von 700 Grenzschutzbeamten aus Minneapolis gehe auf seine Aufforderung zurück.

Der Abzug der Beamten war zuvor von Trumps Grenzschutz-Beauftragtem Tom Homan angekündigt worden. Er gilt als Reaktion auf heftige Proteste nach tödlichen Schüssen bei Einsätzen von Bundesbeamten in Minneapolis. Dabei waren zwei US-Bürger ums Leben gekommen.

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ICE und andere Bundesbehörden gehen hart gegen Proteste in Minnesota vor. - keystone

Trump betonte, man müsse aber weiterhin hart bleiben. Man habe es nach wie vor mit schweren Kriminellen zu tun und warte nun darauf, dass die Stadt diese an die Bundesbehörden übergebe.

Der Abzug von 700 Beamten sei Teil einer Anpassung des Vorgehens nach Gesprächen mit dem Gouverneur des Bundesstaates, Tim Walz, und dem Bürgermeister der Stadt, Jacob Frey. Er habe mit den beiden Demokraten «tolle Gespräche» geführt. Trump beklagte jedoch zugleich, die beiden würden öffentlich «buchstäblich toben und schimpfen, als hätte es keinen Anruf gegeben».

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