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    Epsteins 630-Millionen-Testament in den Akten aufgetaucht

    Sina Barnert
    Sina Barnert

    USA,

    Das Testament von Jeffrey Epstein ist aufgetaucht. Nur: Vom 630-Millionen-Vermögen des Sexualstraftäters werden die Erben wohl nichts sehen.

    Jeffrey Epsteun
    Das Testament von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ist aufgetaucht. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In den Epstein-Akten ist das Testament des Sexualstraftäters aufgetaucht.
    • Erben sollten Komplizen, Verwandte und seine Verlobte.
    • Auch die Kinder einer norwegischen Botschafterin wurden in Epsteins Testament bedacht.

    Im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Akten ist ein brisantes Dokument aufgetaucht.

    Dabei handelt es sich um das Testament des 2019 hinter Gittern verstorbenen Sexualstraftäters. Darin hat Jeffrey Epstein den Nachlass seines 630-Millionen-Dollar-Vermögen geregelt.

    Festgehalten soll die Erbregelung im Dokument «The 1953 Trust» sein, wie der «Business Insider» schreibt. Insgesamt sollen 43 Begünstigte in Testament aufgeführt sein.

    Verlobte sollte 100 Millionen erben, Maxwell nur 10 Millionen

    Unter ihnen ist Epsteins Verlobte Karyna Shuliak. Sie sollte 100 Millionen US-Dollar erben. Unter anderem Immobilien wie Epsteins Villa in Manhattan sowie zwei Privatinseln.

    Ebenfalls im Testament bedacht war Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell. Sie sollte nach dem Wunsch des Sexualstraftäters zehn Millionen Dollar erben.

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    Auch weitere Epstein-Handlanger tauchen im Testament auf. Unter ihnen auch sein langjähriger Anwalt Darren Indyke, dem Epstein 50 Millionen vermachen wollte. Seinen Buchhalter Richard Kahn hatte er mit 25 Millionen bedacht.

    Erben sollte auch Epsteins Familie. So sollten zehn Millionen US-Dollar in einen Treuhandfonds für die Kinder seines Bruders Mark Epstein fliessen.

    Kinder einer norwegischen Botschafterin unter den Erben

    Besonders bristant: Auch die Kinder der norwegischen Botschafterin Mona Juul waren offenbar Epstein-Erben.

    Sie hätten ebenfalls zehn Millionen Dollar erben sollen. Warum Epstein ihren Kindern Geld vermachen wollte, ist unklar.

    Juul war erst am Montag von Norwegens Aussenminister suspendiert worden. Dies, nachdem ihr Name in den Epstein-Akten aufgetaucht war.

    Dass die 43 Begünstigten in Epsteins Testament jedoch etwas vom Nachlass sehen, ist unwahrscheinlich. Ein Anwalt der Nachlassverwalter erklärte gegenüber «Business Insider», dass das Epstein-Vermögen wohl zur Entschädigung der Epstein-Opfer eingesetzt werde.

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