Donald Trump

    Donald Trump schmiss in 90ern für Epstein eine «Kalendergirl-Party»

    Belinda Schwenter
    Belinda Schwenter

    USA,

    Neue Details zum Trump-Epstein-Fall kommen ans Licht: 1992 soll Donald Trump eine «Kalendergirl-Party» für sich und Jeffrey Epstein (†66) organisiert haben.

    Jeffrey Epstein Donald Trump
    Der heutige US-Präsident Donald Trump mit dem inzwischen verstorbenen Jeffrey Epstein. - Screenshot Youtube

    Das Wichtigste in Kürze

    • Neue Details zur Verbindung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein kommen ans Licht.
    • Der US-Präsident soll eine «Kalendergirl-Party» für sich und Epstein organisiert haben.
    • Eine Teilnehmerin behauptet, Trump habe sie begrapscht und zum Küssen gezwungen.

    Die Verbindung zwischen dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump und dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) wird immer brisanter.

    Erst kürzlich berichtete das «Wall Street Journal» über einen verdächtigen Brief. In dem Schreiben von 2003 soll Trump eine nackte Frau skizziert und es an Epstein geschickt haben. Auch sollen kryptische Bezüge auf ein «wunderbares Geheimnis» enthalten gewesen sein.

    Trump dementierte dies jedoch vehement und reichte eine Klage gegen das Blatt auf 20 Milliarden US-Dollar ein.

    Aufgrund dieses Berichts wurde das «Wall Street Journal» von der Liste der Medien ausgeschlossen, die Trump nach Schottland begleiten durften.

    Party-Veranstalter warnte Donald Trump

    Und nun kommt noch mehr Erschreckendes ans Licht: Laut einem Bericht der «New York Times» organisierte Donald Trump 1992 eine private «Kalendergirl-Party» im Mar-a-Lago Resort. Epstein soll dabei der einzige männliche Gast gewesen sein.

    George Houraney, der Veranstalter des Events, erinnert sich an ein Gespräch mit Trump vor der Party: «Das ist doch eine Party für VIPs – und jetzt sagst du, nur du und Jeffrey?», habe er zu Trump gesagt.

    Houraney hatte offenbar schon damals Bedenken wegen Epsteins Anwesenheit. Er warnte Trump sogar vor ihm: «Hör zu, Donald», sagte er. «Ich kenne Jeff sehr gut, ich kann nicht zulassen, dass er junge Mädchen anbaggert.»

    Trump soll Teilnehmerin zum Küssen gezwungen haben

    Trotz dieser Warnung fand die Party statt und es gab Berichte über unangemessenes Verhalten von Seiten des Präsidenten.

    Partyteilnehmerin Jill Harth behauptete später in einer Klage, dass sie von Trump in ein Schlafzimmer gezogen wurde. Er soll sie dann begrapscht und zum Küssen gezwungen haben. Sie hat die Klage inzwischen zurückgezogen.

    Verfolgst du die Epstein-Affäre?

    Trump und Epstein waren 15 Jahre lang befreundet. Es gibt zahlreiche Gerüchte über Epsteins «Kundenliste», und Trumps Name wurde oft in Verbindung mit Epstein gebracht.

    Epstein beging 2019 Suizid in seiner Gefängniszelle nach seiner Verhaftung wegen Sexhandels. Seitdem wurden einige Akten zu dem Fall veröffentlicht, die auch Trumps Beziehung zu Frauen und Epstein beleuchten.

    Donald Trump bestreitet jedoch jegliche Beteiligung an den Verbrechen.

    Kommentare

    User #1971 (nicht angemeldet)

    Die kriegen alle ihr Fett weg, vom höchsten Richter welcher ALLES weiss! Nichts zu leugnen, nichts zu schwärzen, nichts zu verheimlichen. Aus die Maus!

    User #4185 (nicht angemeldet)

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