Donald Trump lässt gegen Bill Clinton ermitteln

Donald Trump ordnet das Justizministerium im Fall Epstein gegen Bill Clinton zu ermitteln. Der Ex-Präsident kannte den Sexualstraftäter.

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Donald Trump lässt gegen Bill Clinton und weitere Demokraten ermitteln. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump lässt das Justizministerium gegen Bill Clinton zu ermitteln.
  • Es geht um die Beziehung und Verbindungen zu Jeffrey Epstein.
  • Der Druck auf Trump in der Angelegenheit wächst weiter.

Der Druck auf Donald Trump im Epstein-Fall nimmt zu: Die Abgeordneten haben dank der Hilfe einiger Trump-loyaler Republikaner genügend Unterschriften zusammen, um über die Herausgabe aller Dokumente abzustimmen. In neu veröffentlichten Mails schrieb Jeffrey Epstein, dass der US-Präsident «natürlich von den Mädchen wusste».

Den Demokraten, die die Mails publizierten, warf der Republikaner vor, von ihrem eigenen Versagen abzulenken. Nach seinem neusten Schritt in der Angelegenheit wird nun aber Trump Ablenkung vorgeworfen.

Auf Truth Social teilte er mit, er habe Generalstaatsanwältin Pam Bondi gebeten, die Beziehungen von Demokraten zu Epstein zu untersuchen. Im Visier steht unter anderem der ehemalige Präsident Bill Clinton.

Auch Clinton kannte den Wohltäter und Sexualstraftäter gut, dieser war einige Male im Weissen Haus zu Besuch. Zudem besuchte der Politiker mehrere der Wohltätigkeitsveranstaltungen Epsteins und flog in dessen Privatjet. Eine Verbindung zu den Sexualstraftaten oder illegales Verhalten konnte nie nachgewiesen werden. Auch das berühmteste Epstein-Opfer, Virginia Giuffre, warf ihm kein Fehlverhalten vor.

Verfolgst du den Epstein-Fall?

Trump lässt zudem die Verbindungen von Ex-Finanzminister Larry Summers und der Grossbank JP Morgan Chase zu Epstein untersuchen.

Generalstaatsanwältin Bondi teilte bereits mit, dass die Ermittlungen gestartet würden, und dankte dem Präsidenten.

Druck auf Trump wächst im US-Kongress

Trump sieht sich zunehmendem Druck ausgesetzt, alle Akten zur Affäre um den Sexualstraftäter Epstein offenzulegen. Das war eines seiner Wahlversprechen gewesen, doch seit seinem Amtsantritt im Januar tat sich nichts.

In der nächsten Woche ist eine Abstimmung im Repräsentantenhaus zu den Akten geplant, der genaue Tag ist noch unklar. Einige Republikaner, also Vertreter der Partei Trumps, und die Demokraten haben die Abstimmung forciert.

Clinton wies Vorwürfe zurück

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump versucht, die Aufmerksamkeit auf Clinton zu lenken. Im Juli hatte er schon einmal gesagt, man solle über den Ex-Präsidenten sprechen. Der Demokrat Clinton (79) war von 1993 bis 2001 US-Präsident.

Ein Clinton-Sprecher hatte vor Jahren mitgeteilt, dass der Demokrat seit mehr als einem Jahrzehnt nichts mehr mit Epstein zu tun gehabt habe und nichts über die Verbrechen wisse.

Auch die Vorwürfe von Trump, Clinton sei auf Epsteins berüchtigter Privatinsel gewesen, wies der Sprecher zurück. Clinton sei «nie auf Little St. James Island, Epsteins Ranch in New Mexico, oder in seiner Residenz in Florida» gewesen. Clinton habe 2002 und 2003 vier Reisen mit Epsteins Flugzeug unternommen – auch im Kontext der Arbeit seiner Stiftung

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