Coronavirus: Ösis fordern bei Johnson & Johnson zweite Impfung

    Rebekka Affolter
    Rebekka Affolter

    Österreich,

    In der Schweiz stehen bald drei Impfstoffe gegen Corona zur Verfügung. Vom J&J-Impfstoff soll nur eine Dosis verabreicht werden – anders als in Österreich.

    insolvenz johnson johnson
    Johnson & Johnson wurde unter anderem durch den Covid-19-Impfstoff bekannt (Archivbild). Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz wird bald auch der J&J-Impfstoff gegen das Coronavirus eingesetzt.
    • Anders als bei den mRNA-Impfstoffen wird dabei nur eine Dosis verabreicht.
    • In Österreich hingegen sollen die Menschen auch vom J&J-Impfstoff zwei Piks erhalten.

    In der Schweiz kann man sich ab dem 5. Oktober auch mit dem «Johnson & Johnson»-Impfstoff gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Bund gab bekannt, dass 150'000 Dosen des Impfstoffes gekauft wurden. Gedacht ist er vor allem für Allergiker und Menschen, die gegenüber den mRNA-Impfstoffen skeptisch sind.

    Anders als bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna braucht es in der Schweiz nur eine Dosis des J&J-Impfstoffes. Dies, obwohl Studien zeigen, dass der Impfstoff wirksamer ist, wenn zwei Dosen verabreicht werden.

    Coronavirus: Österreich empfiehlt zweite Dosis

    Denn unsere Nachbarn schlagen schon Alarm: In Österreich soll nun eine zweite Dosis verabreicht werden – bereits 28 Tage nach dem ersten Stich. Dies empfiehlt das nationale Impfgremium.

    Der Grund für den zweiten Piks: Daten würden zeigen, dass dadurch der Schutz vor Infektionen deutlich höher sei. Vor allem konnte dies auch bei Jugendlichen beobachtet werden.

    Aber: Bei der zweiten Impfung sollte nicht der J&J-Impfstoff verwendet werden. Stattdessen wird eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff von Moderna oder Pfizer/Biontech empfohlen. In Österreich kann die zweite Impfung aber auf Wunsch auch mit dem Impfstoff von J&J erfolgen.

    Coronavirus: Impfstoff auch für Schwangere empfohlen

    Gesundheitsminister Wolfgang Mückenstein betont: «Um gut durch den Winter zu kommen, müssen wir als Gesellschaft gut gegen die Delta-Variante geschützt sein.»

    Werden Sie sich mit dem «Johnson & Johnson»-Impfstoff impfen lassen?

    Mit dem J&J-Impfstoff soll dies erreicht werden: Die Impfempfehlung gelte auch für Frauen und Männer mit Kinderwunsch sowie stillende und schwangere Frauen, sagt Mückenstein. Eine Impfung könnte sogar das Kind schützen: In mehreren Studien wurden in der Muttermilch Antikörper festgestellt. Diese können einen positiven Effekt auf den Schutz des Kindes haben.

    Kommentare

    Weiterlesen

    BAG
    304 Interaktionen
    Höhere Wirksamkeit
    johnson & johnson coronavirus
    52 Interaktionen
    Ab Oktober
    johnson & johnson coronavirus
    15 Interaktionen
    Neue Studie

    MEHR IN NEWS

    Kinshasa
    Häggenschwil SG
    1 Interaktionen
    Zählerin baff
    Aline Trede
    Aline Trede

    MEHR CORONAVIRUS

    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19
    Luftfahrt
    9 Interaktionen
    Passagierzahlen
    Long Covid
    4 Interaktionen
    Obwalden

    MEHR AUS ÖSTERREICH

    Tanken
    13 Interaktionen
    Dreist
    FIS Alexander Ospelt
    7 Interaktionen
    «Ungerecht»
    René Benko
    1 Interaktionen
    Wien