Clinton zu Epstein-Akten: «Jemand wird geschützt»
Bill Clinton kritisiert, dass nur ein Teil der Epstein-Akten veröffentlicht wurden. Es ist sich sicher: «Jemand oder etwas wird geschützt.»

Das Wichtigste in Kürze
- Bill Clinton fordert die Veröffentlichung aller Epstein-Akten.
- Mit der Teil-Freigabe würde «jemand oder etwas geschützt».
- Er wirft dem Justizministerium Unterstellungen von Fehlverhalten vor.
Bill Clinton kommt in den bislang veröffentlichten Teilen der Epstein-Akten sehr häufig vor. Bereits kurz nach der Freigabe durch das US-Justizministerium sagte er, er werde zum Sündenbock gemacht. Jetzt legt er durch seinen Sprecher nach. Angel Ureña veröffentlicht auf X, vormals Twitter, ein Statement.
— Angel Ureña (@angelurena) December 22, 2025
Darin schreibt der Sprecher des einstigen US-Präsidenten: Die Unterlagen und die Art, wie sie das Justizministerium veröffentlicht habe, mache eines klar: «Jemand oder etwas wird geschützt.» Einen solchen Schutz aber brauche Clinton nicht.
Der Sprecher betont, dass das Gesetz klar vorschreibt, dass das Justizministerium alle Akten veröffentlichen müsse. Bill Clinton pocht dann auch auf die vollständige Veröffentlichung von allen Materialien, die ihn erwähnen oder zeigen. Es müsse aufgezeigt werden, welche Dokumente der Staat besitze und welche er wieso nicht freigegeben hat.
Sollte das Justizministerium dies nicht tun, würde es den «weitverbreiteten Verdacht», dass es sich nicht um Transparenz kümmere, bestätigen. Stattdessen unterstelle es durch die selektive Veröffentlichung jenen Personen ein Fehlverhalten, die davon freigesprochen worden seien.
Zu reden geben auch die Schwärzungen und der fehlende Kontext. Im Foto mit Bill Clinton, Michael Jackson und Diana Ross sind die Gesichter von drei jungen Personen verdeckt. Es handelt sich um Prince und Paris Jackson sowie Evan Ross – deren Eltern hinter ihnen stehen. Das Foto gibt es bei der Bildagentur Getty ohne schwarze Balken zu sehen.
Bei den Fotos von Clinton im Pool und im Jacuzzi fehlt jeglicher Kontext. Schnell wurde dann auch spekuliert, dass sie auf der berüchtigten Privatinsel Epstein entstanden sein könnten. Doch die Aufnahmen sind im Empire Hotel Brunei gemacht worden.
















