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    Schon vor dem ersten Schnee mit Vogelfütterung beginnen

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    Deutschland,

    Mit Futter und Wasser können Menschen Wildvögeln helfen, unbeschadet durch den Winter zu kommen. Warum man damit schon im Spätherbst loslegen sollte.

    Blaumeise an Kokusnusshälfte mit Vogelfutter
    Eine Blaumeise hat bereits ihre Futterquelle für den Winter gefunden: eine mit Vogelfutter gefüllte Kokosnuss. - Roland Weihrauch/dpa/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vögel sollte man schon im November füttern: Die Vögel lernen die Futterstelle früh kennen.
    • Weil die moderne Landwirtschaft den Vögeln wenig Nahrung lässt, tut menschliche Hilfe not.
    • Im Idealfall ist auch Wasser dabei: Wenn man einen Stein reinlegt, gefriert es langsamer.

    Wer den Wildvögeln etwas Gutes tun will, sollte bereits im November mit dem Füttern beginnen, rät Bernd Petri, Biologe beim Naturschutzbund Nabu in Wetzlar. Denn so entdeckten die Vögel die Futterquellen rechtzeitig vor dem Winter.

    Sperling, Meise, Fink und auch immer häufiger der Stieglitz bevölkern gern die Vogelhäuschen und Futtersäulen in den Gärten.

    Sie fliegen von den kargen Äckern, wo wegen der modernen Landwirtschaft ohnehin wenig für sie übrig bleibt, hin zu den Gärten, so der Experte. Sie hätten gelernt, dass dort grosszügig gefüttert wird.

    Stein im Wasser lässt es nicht so schnell gefrieren

    Und dort gibt es für die Vögel im Idealfall auch Wasser, dargereicht etwa in einer Vogeltränke oder einem Blumenkübeluntersatz. «Wenn man einen Stein reinlegt, friert das Wasser nicht so schnell», sagt der Experte.

    Er rät zudem dazu, die klassischen Vogelhäuschen regelmässig auszukehren, damit kein Schimmel entsteht und sich keine Krankheitserreger langfristig niederlassen können.

    Meisen fressen Vogelfutter in Vogelhäuschen im Winter
    Weil die moderne Landwirschaft für die Vögel wenig übrig lässt, danken die Vögel den Menschen das Futter besonders im Winter. - Unsplash

    Nistkästen sollten im Winter allerdings in Ruhe gelassen werden, da sie gern von Vögeln und anderen Tieren als Unterschlupf genutzt werden.

    Futtermischungen aus dem Handel können in der Regel unbesorgt verfüttert werden, allerdings sollte darin kein Ambrosia-Samen enthalten sein. Die Pflanze kann starke Allergien beim Menschen auslösen.

    Auch sollten an den Meisenknödeln die Netze abgemacht werden, damit sich die Vögel mit den Krallen nicht darin verhedderten.

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