Welpen lassen Herzen schmelzen. Wie aber soll das Hundebaby stubenrein werden? Mit Geduld, Konsequenz und einigen Tricks klappt dies fast stressfrei.
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Ein Welpe stubenrein zu kriegen, braucht Geduld. - Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Stubenreinheit beim Hundewelpen klappt nicht von heute auf morgen.
  • Planen Sie Nachtschichten ein, denn ein Welpe muss nicht nur tagsüber aufs Klo.
  • Loben Sie die Fortschritte, statt den Kleinen für Fehlverhalten zu strafen.

Mit dem Einzug eines Hundewelpen zieht auch automatisch eine Herausforderung ins Haus: Dem Hundenachwuchs muss liebevoll beigebracht werden, seine grossen und kleinen Geschäfte ausserhalb der Wohnräume zu verrichten.

Erst mit ungefähr vier Monaten können Welpen Blase und Darm kontrollieren. Manche Hundewelpen verstehen dann ziemlich schnell, dass es zum Geschäft nach draussen geht, andere tun sich damit schwerer und brauchen mehr Zeit.

Auf die Körpersprache kommt es an

Für die Stubenreinheit des Welpen ist es unerlässlich, dass der Besitzer dessen Signale richtig deutet und sofort reagiert. Viele Hunde drehen sich oder schnüffeln suchend am Boden, bevor sie ihr Geschäft verrichten.

Nun gilt es den Welpen nach draussen zu bringen. Generell sollte das Fellknäuel regelmässig ins Freie gebracht werden. Gute Zeitpunkte für den Gang vor die Türe sind: nach einem Nickerchen, vor dem Nachtschlaf sowie nach dem Fressen und Spielen.

Verrichtet der Welpe im Freien sein Geschäft, so wird er dafür ausgiebig gelobt.

Stubenreinheit kennt keine Nachtruhe

Dass der Welpe abends noch einmal ins Freie gebracht wird, garantiert keine ununterbrochene Nachtruhe. Welpen drückt nämlich auch gerne mal nachts die Blase.

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Welpen müssen erst lernen, dass das Geschäft draussen erledigt wird. - Pexels

Viele Hundebesitzer teilen gerade am Anfang das Schlafzimmer mit dem Welpen. So hören sie, wenn dieser nachts unruhig wird und können ihn rechtzeitig ins Freie bringen.

Gelassen bleiben

Missgeschicke passieren auch dem klügsten Welpen. Bleiben Sie ruhig und strafen Sie den kleinen Vierbeiner nicht dafür. Stattdessen gilt es die Hinterlassenschaft zu beseitigen.

Sorgen Sie zudem mit stark riechenden Putzmitteln dafür, dass auch die feinste Hundenase keine Duftspur mehr davon findet.

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