Vegan

    Vegan wandern: Gesäuse startet Alpen-Premiere

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Österreich,

    Die Gesäuse Hüttenrunde *vegan edition bringt als erster Alpen-Höhenweg durchgehende vegane Verpflegung auf die Berghütten.

    Hüttenrunde vegan
    Hüttenrunde vegan: Gäste können sieben Tage lang pflanzlich schlemmen. (Symbolbild) - Depositphotos

    Mit der Einführung der *vegan edition setzt die Gesäuse Hüttenrunde ein starkes Zeichen für nachhaltigen Tourismus. Sechs Schutzhütten bieten künftig mindestens ein vollwertiges veganes Gericht an, wie «vegconomist.de» berichtet.

    Damit ist die Hüttenrunde der erste Höhenweg im gesamten Alpenraum, auf dem Gäste während der gesamten Tour vegan essen können. Das berichtet der Tourismusverband Gesäuse auf «steiermark.com».

    Die neue *vegan edition der Gesäuse Hüttenrunde

    Die Initiative entstand aus einer steigenden Nachfrage nach veganen Optionen. Das Hüttenrunde-Buchungszentrum der Trail Angels hatte in den vergangenen Jahren vermehrt Anfragen zu pflanzlicher Ernährung registriert.

    vegan essen hütte steiermark
    Auch im Rohrauerhaus stehen vegane Gerichte auf der Speisekarte. - rohrauerhaus.naturfreunde.at

    Der Tourismusverband griff diese Anregung auf und setzte das Projekt gemeinsam mit den Hüttenwirten um, wie Projektverantwortliche Karoline Wöhri erläutert.

    Vegane Vielfalt auf sechs traditionellen Hütten

    Die sechs teilnehmenden Hütten sind: Mödlingerhütte, Hesshütte, Ennstalerhütte, Haindlkarhütte, Admonterhaus und Rohrauerhaus. Sie interpretieren das vegane Thema bodenständig und kreativ.

    vegan kaiserschmarn symbol
    Wer die vegane Hüttenrunde wandert, darf sich unter anderem auf Kaiserschmarrn freuen. (Symbolbild) - Depositphotos

    Gäste erwartet eine abwechslungsreiche Auswahl, darunter Hirselaibchen, veganer Kaiserschmarrn oder gefüllte Teigtaschen. Die Hüttenwirte möchten mit diesen Gerichten nicht nur Veganer ansprechen, sondern allen Wanderern eine fleischlose Alternative bieten.

    Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit im Fokus

    Die Verbindung von Wandern, Naturerlebnis und nachhaltiger Ernährung steht im Mittelpunkt der neuen *vegan edition. Die Tourismusverband-Geschäftsführerin Jaqueline Egger sagt zum veganen Angebot:

    «Beim veganen Essen wissen wir inzwischen: Das ist keine Modeerscheinung – das ist gekommen, um zu bleiben. Weil’s Sinn macht für die Natur, für uns selbst und für alle, die bewusst geniessen wollen.»

    Findest du vegane Verpflegung bei Wanderungen wichtig?

    Auch Österreich Werbung-COO Sandra Neukart äussert sich laut «vegconomist.de» positiv. Sie hebt hervor, dass die Initiative die Authentizität, Qualität und Innovationskraft der österreichischen Kulinarik widerspiegle.

    Flexibles Angebot für alle Wanderer

    Nicht nur Weitwanderer profitieren von der neuen Initiative. Auch Tagesgäste, die nur eine einzelne Hütte besuchen, können die veganen Gerichte geniessen.

    vegan wandern symbol
    Mit der veganen Verpflegung setzt Gesäuse einen neuen Standard im Alpentourismus. (Symbolbild) - Depositphotos

    Aufgrund der besonderen Logistik empfiehlt sich eine vorherige telefonische Anfrage bei der jeweiligen Hütte. Viele Lebensmittel werden zu Fuss oder per Helikopter geliefert.

    Neben den sechs Haupt-Hütten der Hüttenrunde beteiligen sich auch weitere Hütten der Region am veganen Angebot. So sind etwa die Grabneralm, Ardning Alm, Klinkehütte, Rottenmanner Hütte und das Buchsteinhaus ebenfalls mit pflanzlichen Gerichten vertreten.

    Kommentare

    User #9822 (nicht angemeldet)

    Mensa-Wirbel an Uni Bern zeigt: Vegan-Gegner sind nervös! (Nau ,17.6.2025) Wenn über 95 % der Menschen Fleisch essen, wirkt die Behauptung, sie seien nervös eher wie Polemik als eine ernsthafte Analyse. Kritik am VOrschlag an einer veganen Mensa ist keine Panik, sondern Teil einer offenen Debatte. Wer Widerspruch sofort als Nervosität abtut, scheint selbst nicht an echter Meinungsvielfalt interessiert zu sein, oder eben auch nervös zu werden.

    User #1379 (nicht angemeldet)

    Auf Bergwanderungen wurde jeweils irgendwo so ein Sennenplättli o.ä. (Käse, Wurst, Schinken, Coppa, Salsiz usw.) verzehrt, mit Brot und einem Schluck Roten. War das gut. Ich schätze Vegi ab und zu, und wer vegan leben möchte, soll es von mir aus tun, aber ich werde auf meine alten Tage nicht mehr vegan. Zuletzt gibt es sowieso Griessbrei, und man hat nichts mehr zu melden, womit der gekocht sein soll. ; )

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