Laura Zygmunt arbeitet für Kuoni als Junior Communication Manager. Nau.ch verrät sie ihre persönlichen Tipps zur türkischen Küstenstadt Bodrum.
Laura Zygmunt in Bodrum. - zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Bodrum ist eine Stadt zwischen Tradition und Moderne.
  • Das «St. Tropez der Türkei» eignet sich hervorragend als Reiseziel im Herbst.
  • Die Region lockt mit kristallklarem Wasser und kulinarischen Köstlichkeiten.

Azurblaues Wasser, malerische Buchten, luxusgeprägte Häfen, und herzliche Gastfreundschaft – das ist Bodrum. Nicht umsonst wird die Küstenstadt auch das St. Tropez der Türkei genannt.

Die Ägäis-Halbinsel zieht von April bis Oktober zahlreiche Touristen an, welche auf der Suche nach einer gehobenen Feriendestination sind.

Aussicht auf die Küste
Aussicht auf die Küste - Laura Zygmunt

Das angenehme Klima schafft ideale Bedingungen für Surfen, Tauchen oder andere Wassersportarten. Die unzähligen Buchten und das kristallklare Wasser locken zum Baden und Segeln.

Eintauchen in fremde Welten

Tagsüber laden die Gassen Bodrums zum Flanieren, Stöbern und Verweilen ein. Ein echter Geheimtipp ist das Geschäft Hatice Teyze, welches ein wenig ausserhalb im Fischerdörfchen Yalikavak liegt.

Beim Betreten des Gewürz-, Spezialitäten- und Kosmetikladens, fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Stilvolle Dekorationen und unzählige Fläschchen voller Naturprodukte zieren den Laden.

Geheimtipp "Hatice Teyze"
Geheimtipp "Hatice Teyze" - Laura Zygmunt

Wer der Hitze der Stadt entfliehen möchte, erkundet am besten die unzähligen Buchten und Inseln. Und zwar mit einem traditionellen Segelschiff, dem Gulet.

Eine Crew kümmert sich um die Route und sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Dabei wird in verschiedenen Buchten geankert, wo nach Herzenslust getaucht, geschwommen und geschnorchelt werden kann.

Ein traditionelles Gulet
Ein traditionelles Gulet - Laura Zygmunt

Türkischer Genuss zum Teilen

Eine andere Möglichkeit sich abzukühlen bietet sich im Beachclub Miya. Nach einem Sprung ins kalte Nass und einem Apéro auf dem Liegestuhl stärkt man sich am besten im Restaurant.

Und zwar mit köstlichen Pides, Lahmacun, oka salatası, einem Salat aus Rucola und Zitrone, oder Mantı (ravioliähnliche Teigtaschen).

Der Abend lässt sich im Bistro Marina direkt am Hafen unter freiem Sternenhimmel besonders gut ausklingen – besonders bei kalten und warmen Mezzespeisen wie Cacık (dem türkischen Pendant zu Tzatziki) oder Muhammara, einem Dip aus gerösteten Paprika und Walnüssen.

Ausserdem werden verschiedenen Fleischspiesse und -gerichte serviert.

Feienziel Bodrum
Die Türkei ruft! - Laura Zygmunt

Zweieinhalb Stunden ab Zürich

Ab dem Flughafen Zürich ist Bodrum in zweieinhalb Stunden zu erreichen. Seit Ende August anerkennt die Türkei das digitale EU-Covid-Zertifikat.

Vollständig geimpfte oder genesene Touristinnen und Touristen aus der Schweiz können somit ohne Einschränkungen in das Land einreisen. Vorgängig muss einzig ein Formular ausgefüllt werden.

Nicht-geimpfte Personen ab 6 Jahren benötigen zusätzlich einen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen Antigentest (48 Stunden vor der Abreise durchgeführt).

Die Hygienemassnahmen und Schutzkonzepte werden in der Türkei gut umgesetzt. Es gelten Abstandsregeln, sowie eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. In Restaurants und Bars darf Musik bis um Mitternacht gespielt werden.

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