Die Spargelsaison ist in vollem Gange. Bei der Zubereitung lässt sich einiges falsch machen. Mit diesen Lifehacks gelingt der Genuss garantiert.
Weisser Spargel wächst unter, grüner Spargel hingegen über der Erde.
Weisser Spargel wächst unter, grüner Spargel hingegen über der Erde. - Eurybia/Shutterstock.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Je frischer der Spargel, desto besser schmeckt er. Die Frische erkennt man an den Spitzen.
  • Weisser Spargel muss geschält werden, die grüne Variante jedoch nicht.
  • Mit der richtigen Lagerung halten sich Spargeln etwas besser.

Der Frühling läutet die Spargelsaison ein. Ob gekocht, als Suppe oder im Salat: Das beliebte Saisongemüse kommt bei vielen Schweizern jetzt regelmässig auf den Tisch.

Aber Vorsicht: Bei der Zubereitung des weissen oder grünen Spargels kann einiges schiefgehen.

Mit diesen Lifehacks wird der Spargelgenuss zum Erfolg.

Frische-Test beim Einkauf

Je frischer der Spargel, desto besser schmeckt er. Aber wie erkennt man das? Optisch an den Spitzen: Bei frischem Spargel sind diese geschlossen.

Auch feuchte Schnittstellen und leichtes Einritzen mit dem Fingernagel weist auf die Frische hin.

Grüne Spargeln
Spargeln sind eine wahre Delikatesse. - Pexels

Reicht das noch nicht, hilft der Quietsch-Test: Quietschen die Stangen beim Aneinanderreiben, handelt es sich um frisches Gemüse.

Spargel richtig lagern

Spargel verträgt keine lange Lagerzeit und sollte so schnell wie möglich zubereitet werden. Um etwa ein bis zwei Tage lässt sich die Frische verlängern, indem man die Stangen in ein feuchtes Tuch einwickelt.

Wirkt der Spargel etwas welk, kann man ihn vor der Zubereitung noch zwei Stunden in kaltes Wasser legen. So wird er wieder knackig und lässt sich einfacher schälen.

Weissen Spargel besonders gut schälen

Besonders beliebt ist der weisse Spargel. Bevor es ans Kochen geht, muss «das weisse Gold» grosszügig geschält werden – die Schale ist sehr hart und faserig.

Vor dem Schälen die Stangen unter fliessendem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Anschliessend mit einem Sparschäler von oben nach unten die Schale abziehen.

Am unteren Ende grosszügiger schälen, da die Schale dort dicker ist. Zudem die holzigen Enden abschneiden – bei sehr frischen Stangen sind das rund ein bis zwei Zentimeter.

Die Spargelschalen und Enden müssen aber nicht im Abfall landen: Aus ihnen lässt sich ganz einfach eine Cremesuppe zaubern.

Auf die richtige Kochmethode kommt es an

Den Spargel nicht ins kochende Wasser legen – sonst werden die Stangen matschig und verlieren ihre Nährstoffe. Am besten in einen leeren Topf geben und diesen mit so viel Wasser füllen, dass alles bedeckt ist.

Grüne Spargeln
Grüne Spargeln. - Pexels

Danach die Stangen wieder herausnehmen, etwas Zucker, Salz, Zitrone und Butter ins Wasser geben und kurz aufkochen lassen.

Die Zitrone vermeidet, dass der Spargel sich beim Kochen grau färbt. Anschliessend den Spargel wieder hineingeben und auf niedriger Stufe gar ziehen lassen.

Die Kochzeit beträgt circa zwölf Minuten – variiert aber je nach Dicke der Stangen.

Grüner Spargel muss nicht geschält werden

Grüner Spargel unterscheidet sich nicht nur anhand der Farbe: Er schmeckt nussiger als der weisse und man muss ihn nicht schälen.

Weil er im Gegensatz zu weissem Spargel über der Erde wächst, enthält er mehr Vitamin C und Karotin.

Es reicht aus, die unteren Enden abzubrechen, um den holzigen Teil zu entfernen.

Was mögen Sie lieber: Weisse oder grüne Spargeln?

Ein Tipp: Wer nicht den gesamten Spargel sofort verbraucht, kann die übrigen Stangen in ein Gefäss mit Wasser stellen. So bleiben sie länger saftig und trocknen nicht aus.

Grüner Spargel: Braten statt kochen

Während man den weissen Spargel kocht, ist die grüne Variante perfekt für die Pfanne geeignet. Dafür die Stangen in etwas Olivenöl von allen Seiten anbraten.

Doch Vorsicht: Grüner Spargel ist schneller gar als weisser: fünf Minuten reichen vollkommen aus.

Der gebratene Spargel kann ebenfalls mit Sauce Hollandaise gegessen werden, macht sich aber auch gut in Salaten oder als Beilage zu Fleisch und Fisch.

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